Jobcenter, Bremen, Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld 2, Alg, Alg 2, Hartz IV, Hartz 4, Antrag, Formular, Agentur für Arbeit

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Pfändungsschutzkonto

In der Regel sind Ansprüche auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts, (z.B. Arbeitslosengeld II) unpfändbar. Sie können deshalb auch nicht übertragen oder verpfändet werden. Wird die Leistung auf ein Konto bei Ihrem Geldinstitut überwiesen, so kann der Zahlbetrag erst 14 Kalendertage nach der Gutschrift gepfändet oder mit einer Forderung Ihres Geldinstituts verrechnet werden. Davor muss Ihnen das Geldinstitut die Leistung auf Verlangen auszahlen.

Bitte beachten Sie: Hier hat es eine gewichtige Änderung gegeben. Dieser gesetzliche Pfändungsschutz galt nur noch bis zum 31.12.2011.

Es kann jedoch schon jetzt für jede Person ein Girokonto in ein so genanntes Pfändungsschutzkonto umgewandelt werden, von dem bestimmte Freibeträge nicht gepfändet werden können. Bitte informieren Sie sich über die genauen Bedingungen bei Ihrer Bank und wandeln Sie ggf. rechtzeitig Ihr Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto um. Nur so können Sie Ihre Geldleistungen vor dem Zugriff der Gläubiger im gesetzlichen Umfang schützen. Ein Pfändungsschutzkonto muss von Ihnen selbstständig eingerichtet werden.

Sollten bei Ihnen Pfändungen vom Girokonto oder bei anderen Stellen von denen Sie Geld erhalten (z. B. Jobcenter) vorliegen, haben Sie die Möglichkeit, bei den Amtsgerichten hiergegen Vollstreckungsschutz zu beantragen. Über die Einzelheiten kann Sie beispielsweise die Schuldnerberatung informieren.

Nähere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz: www.bmj.de. Mit dem Suchbegriff „P-Konto" finden Sie alle weiteren Informationen zum Thema.