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Presseinformationen



24.01.2017 Jobcenter Bremen hat 50,4 Millionen in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen investiert
(Presseinformation Nr. 1)

Insgesamt 53,5 Millionen Euro standen dem Jobcenter Bremen im Jahr 2016 im Eingliederungstitel (EGT) für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Verfügung. 50,4 Millionen Euro, und damit 94,3 Prozent der insgesamt verfügbaren Mittel, konnte das Jobcenter Bremen für seine Kundinnen und Kunden investieren. Die Maßnahmen umfassen u.a. berufliche Weiterbildungen (30,8%), Eingliederungszuschüsse an Arbeitgeber (4,5%), Förderung von Arbeitsverhältnissen (6,1%), Arbeitsgelegenheiten (16%) oder Aktivierung und berufliche Eingliederung (27%).

„Wir haben knapp 8 Millionen Euro mehr investiert als im Vorjahr. Mit dem Ergebnis können wir deshalb zufrieden sein. Auch weil sich die Mittel kurzfristig erhöht haben und deshalb eigens neue Maßnahmen entwickelt und geschaffen werden mussten,“ blickt Susanne Ahlers, Geschäftsführerin des Jobcenters, zurück. „Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden die passenden Maßnahmen offensiv an und freuen uns auch, wenn die Menschen mit eigenen Ideen auf uns zukommen. Die Maßnahmen müssen unsere Kundinnen und Kunden voranbringen und die Chancen erhöhen, eine Arbeitsstelle zu finden“, so Ahlers.

Vor dem Hintergrund der zusätzlichen Betreuung der geflüchteten Menschen in Bremen wurden dem Jobcenter von Seiten der Bundesregierung in zwei Tranchen zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt. Schätzwerte zur ersten Tranche wurden durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Dezember 2015 veröffentlicht, also nach Ende der Finanzplanung für 2016. Die erste Tranche erfolgte im März. Die Zuteilung der zweiten Tranche erfolgte Ende April 2016.

Das Jobcenter Bremen ist Grundsicherungsträger in der Stadt Bremen und damit unter anderem zuständig für die Sicherstellung des Lebensunterhaltes und für Weiterbildung und Integration in Arbeit der Menschen, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) beziehen.

Bei einer Einwohnerzahl von ca. 550.000 beziehen knapp 78.000 Menschen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II. Knapp 22.000 Erwachsene davon sind arbeitslos gemeldet. Insgesamt werden knapp 400.000.000 Euro für das Arbeitslosengeld II sowie die Kosten der Unterkunft aufgewandt.

Träger des Jobcenters Bremen sind die Stadt Bremen und die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven.

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170124_PI_Jobcenter_Auslastung_EGT.pdf
16.11.2016 Sprachbarrieren gemeinsam überwinden
(Presseinformation Nr. 7)

Bremen, 16.11.2016. Seit Juli 2016 nehmen knapp 50 geflüchtete Menschen an der Arbeitsgelegenheit (AGH) „Arbeit und Integration“ teil. Fünf Menschen arbeiten im Treffpunkt Café im Familien- und QuartiersZentrum Neue Vahr Nord, die übrigen in den anderen sieben Einsatzorten. Zentraler Inhalt der Arbeitsgelegenheit ist es, Flüchtlinge und Personen mit Migrationshintergrund mit geringen oder nicht vorhandenen Deutschkenntnissen an den Arbeitsmarkt heranzuführen. Dazu werden die Teilnehmenden unter umfassender und dauernder Begleitung von Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern begleitet und tätigkeitsbezogene Kenntnisse der deutschen Sprache vermittelt. Die Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern leisten darüber hinaus Unterstützung bei Herausforderungen des alltäglichen Lebens (u.a. Wohnungssuche, Umgang mit Behörden). Ziel ist der Abbau von Sprachbarrieren als zentrales Vermittlungshemmnis. Zusätzlich werden den Teilnehmenden persönliche Paten zur Seite gestellt.

 

„Arbeit und Integration“ ist seit Sommer dieses Jahres ein neues Angebot für Flüchtlinge in Bremen. Das Jobcenter Bremen bietet die Arbeitsgelegenheit (AGH) als Verbundmaßnahme mit der bras e.V., dem Förderwerk Bremen GmbH sowie dem Arbeit und Lernzentrum e.V. (alz) für geflüchtete Menschen an. Die Arbeitsgelegenheit wurde eigens für Menschen konzipiert, die neu in Bremen sind, die die Sprache und Kultur noch nicht kennen und einen Zugang zum Arbeitsmarkt finden wollen.

 

Die zentrale Anlaufstelle für alle Einsatzstellen ist in den Räumen der bras e.V., Stavendamm 8, 28195 Bremen. In dieser Anlaufstelle wird geklärt, welche Unterstützung die Menschen benötigen und dies auch mit den zuständigen Arbeitsvermittlerinnen und -vermittlern beim Jobcenter abgestimmt. Je nach persönlicher Eignung, Neigung und Vorerfahrungen der Teilnehmenden wird dann die passende Einsatzstelle ausgewählt.

„Seit Sommer beantragen zunehmend mehr geflüchtete Menschen bei uns Leistungen nach dem SGB II, wenn die Asylverfahren abgeschlossen sind. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die allermeisten hochmotiviert sind und schnell Arbeit finden wollen. So einfach ist das oft leider nicht, weil sie zum einen die fachlichen Voraussetzungen mitbringen und zum anderen die Sprache beherrschen müssen. Und die Sprache ist der Schlüssel zur Gesellschaft. Hier müssen wir ran“, so Susanne Ahlers, Geschäftsführerin des Jobcenters Bremen.

 

Uwe Mühlmeyer, Geschäftsführer des Förderwerkes, bestätigt die Erfahrung. Er betont, dass „die Menschen in einem ersten Schritt in der Gesellschaft ankommen und die Sprache lernen müssen und in der Regel erst dann eine Arbeit oder Qualifizierung aufnehmen können. Deshalb ist das Jobcenter auf uns, die bras und das alz mit dem Wunsch zugekommen, eine Verbundmaßnahme zu entwickeln. Gemeinsam haben wir die Arbeitsgelegenheit „Arbeit und Integration“ entwickelt.“

 

„Zusammen mit unserem Sprachmittler lernen die Menschen die Arbeitsabläufe in einem Café und in der Küche, lernen die Sprache und auch das Fachvokabular und knüpfen Freundschaften, auch zu den anderen Gästen im Café“, freut sich Andrea Strebe, Betriebsleiterin im Treffpunkt Café im Familien- und QuartiersZentrum Neue Vahr Nord, einem der insgesamt acht Einsatzorte.

 

Zitate von Teilnehmenden

„Ich finde diese Maßnahme toll, weil ich nicht nur die Sprache in Verbindung mit der Arbeit lerne sondern ich bekomme auch einen Einblick in die Kultur hier.“ (Frau Narjs Sleman)

„Es ist viel einfacher die Sprache zu lernen, weil ich durch die anderen in der Küche eine tolle Unterstützung bekomme.“ (Frau Wioletta Barbara Gorecka)

„Ich finde, dass diese soziale Einrichtung eine sehr gute ist, da wir hier eine effiziente Möglichkeit haben, die Sprache bei der Arbeit zu erlernen... Und wir erleben eine gewisse Integration von Kultur und Sprache.“ (Herr Adel Guirguis)

„Menschen die älter sind, sind manchmal komisch zu uns. Sie verstehen unsere Sprache nicht und auch unsere Kultur nicht, aber hier im FQZ ist das etwas anders. Durch das Mittagessen und auch andere Veranstaltungen sind wir nah in Kontakt getreten, das ist toll.“ (Herr Sherzad Darman Rasho)

Einsatzort

Stadtteil

Plätze

Träger

Gartenbau

Vegesack

7

alz

Lagerwirtschaft

Vegesack

8

alz

Bootsbau

Woltmershausen

6

bras

Textilverarbeitung   (nur für Frauen)

Obervieland

6

bras

Gastgewerbe,   Café

Vahr

5

Förderwerk

Animation   Freizeit

Mitte

7

bras

Hochbau   (Mauern)

Gröpelingen  

6

Förderwerk

Metallbau

Neustadt

5

bras

   

50

 

 

Kontakt:

Christian Ludwig, Pressesprecher Jobcenter Bremen: 0421 178 2986

Uwe Mühlmeyer, Geschäftsführer Förderwerk Bremen: 0421 160 9250

Andrea Strebe, Betriebsleiterin Treffpunkt Café: 0421 69 62 3152

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Sprachbarrieren gemeinsam überwinden
16.08.2016 Jobcenter unterzeichnet "Charta der Vielfalt"
(Presseinformation Nr. 6)

Bremen. Die Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt e.V., Aletta Gräfin von Hardenberg, überreichte gestern (15.08.2016) am Rande der Veranstaltung Charta der Vielfalt im Kundencenter der Daimler AG Bremen, die Beitrittsurkunde an Susanne Ahlers, Geschäftsführerin des Jobcenters.

Das Jobcenter Bremen ist eine Organisation mit einer vielfältigen Belegschaft. „Ich sehe genau diese Unterschiedlichkeit als Chance. Im Jobcenter arbeiten Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe, mit unterschiedlicher Muttersprache, Frauen und Männer, Menschen mit und ohne Kinder, Menschen mit und ohne Behinderungen, Junge und Alte. Und auch die Kundinnen und Kunden sind sehr unterschiedlich. Diese Unterschiedlichkeit ist eine Chance, Neues zu entwickeln und besser zu werden, weil verschiedene Perspektiven eingenommen werden können.“

Die Aufgabe des Jobcenters besteht gerade darin, Menschen zu unterstützen, so dass sie wieder selbst ihre Existenz sichern können. Insbesondere vor dem Hinter-grund der Flüchtlingssituation spielt dabei auch interkulturelle Kompetenz eine gro-ße Rolle. Diversity bestimmt daher die Tätigkeit des Jobcenters und das nicht nur hinter, sondern auch vor dem Schreibtisch.

 

Über das Jobcenter Bremen

Das Jobcenter Bremen (JC Bremen) ist eine der wichtigsten Institutionen in der Stadt Bremen. Bei einer Einwohnerzahl von ca. 550.000 beziehen knapp 76.000 Menschen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II. Gut 21.000 Leistungsberech-tigte sind unter 15 Jahre alt und Mitglied einer Bedarfsgemeinschaft (Familie). Ist das JC Bremen hier auch ausschließlich leistungsgewährend tätig, spielen die Kin-der und Jugendlichen für die Zukunft der Stadt eine große Rolle. Die Menschen egal welchen Alters oder welcher Herkunft brauchen eine Perspektive in Ausbil-dung und Beschäftigung.

Über die Charta

Der Verein Charta der Vielfalt e. V. tritt als Unternehmensinitiative seit 2010 dafür ein, Diversity Management fest in der deutschen Wirtschaft zu verankern. 2.000 Unternehmen und Institutionen mit insgesamt 7,4 Millionen Beschäftigten haben die Selbstverpflichtung Charta der Vielfalt bereits unterzeichnet und tragen dazu bei, Diversity Management in Deutschland gezielt zu fördern. Schirmherrin ist Bundes-kanzlerin Dr. Angela Merkel.

www.jobcenter-bremen.de

www.charta-der-vielfalt.de

 

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Jobcenter unterzeichnet Charta

Aletta Gräfin von Hardenberg (rechts) überreicht Susanne Ahlers die Urkunde

30.06.2016 Qualifikation ist Gold wert!
(Presseinformation Nr. 5)

Bremen/Bremerhaven/Osterholz-Scharmbeck: Auch bei der derzeit guten Arbeitsmarktlage gilt: ein guter beruflicher Abschluss ist Gold wert! Deshalb haben die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven sowie, die Jobcenter Bremen und Bremerhaven für das Jahr 2016 umfangreiche Fördermittel für berufliche Weiterbildung, für Qualifikation und Fortbildung eingeplant.

 

„Die Fördermittel wurden im Laufe des Jahres sogar noch erhöht. Es wird eine große Herausforderung für die Agentur für Arbeit und die Jobcenter, alle Fördermittel richtig und sinnvoll zu investieren. Immerhin stehen dafür nur noch sechs Monate zur Verfügung“, beschreibt Dr. Götz von Einem, Vorsitzender des Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven, die aktuelle Situation.

 

Jobcenter und Agentur sprechen bewusst von „investieren“. Susanne Ahlers, Geschäftsführerin des Jobcenters Bremen, betont: „Wir investieren tatsächlich in die Zukunft der Menschen. Jede Qualifikation ist Gold wert und erhöht die Chance, einen neuen oder attraktiveren Arbeitsplatz zu finden.“ Von Einem ergänzt: „Auch um einer Arbeitslosigkeit vorzubeugen nutzt erhöhte Qualifikation. Daher bieten wir lebensbegleitende berufliche Beratung ebenfalls für Menschen an, die derzeit noch in Beschäftigung sind.“

 

Bei Jobcentern und Agentur zeigt sich, dass das Interesse an Qualifizierung bei den Kundinnen und Kunden unterschiedlich ausgeprägt ist. Während Personen aus kaufmännischen Berufen sich eher aktiv fortbilden, bedarf es bei gewerblich-handwerklichen Berufen intensiverer Beratung durch die Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittler.

 

 

Breites Qualifizierungsangebot steht zur Verfügung

„Wir wünschen uns, dass die Menschen noch mehr von sich aus auf unsere Vermittlungsfachkräfte zukommen. Dass sie mit Ideen und konkreten Bildungsangeboten mit uns Termine vereinbaren und wir zusammen klären können, ob und welche Qualifizierung passt“, so Susanne Ahlers. Über KURSNET, das Portal für berufliche Aus- und Weiterbildung, können sämtliche Weiterbildungsmöglichkeiten in Bremen, Bremerhaven und umzu schnell gefunden werden (www.arbeitsagentur.de). Das Feld der möglichen Weiterbildungen ist breit. Es reicht von der umfangreichen Umschulung in der Pflegebranche, der Logistik oder im Büro mit Abschluss vor der Handelskammer bis hin zu fachlichen Modulen zu bestimmten Computerprogrammen, Schweißscheinen oder die Ausbildung zum Fahrer/-in für Busse oder LKWs. „Genau hinschauen lohnt sich“, weiß Friedrich Wilhelm Gruhl, Geschäftsführer des Jobcenters Bremerhaven. „Agentur und Jobcenter unterstützen eine Vielzahl von nachgefragten und spannenden Qualifizierungen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Umschulungen und beruflichen Fortbildungen im gewerblich-handwerklichen Bereich finden nach erfolgreichem Abschluss in der Regel sofort eine Arbeit.“

 

Fachkräfte über betriebliche Umschulung finden

Auch für die Arbeitgeber bieten Agentur und Jobcenter wichtige Unterstützung zur Fachkräftesicherung. Dr. Götz von Einem: „Der gemeinsame Arbeitgeberservice von Agentur für Arbeit und Jobcenter nimmt unter der kostenlosen Hotline 0800 4 5555 20 neben offenen Arbeitsplätzen auch betriebliche Umschulungsplätze entgegen, gerne auch Umschulungsplätze in Teilzeit. Wir wissen, dass viele Alleinerziehende eine Aus- oder Umschulung beginnen wollen. Mit dem Teilzeitmodell bieten sich den Arbeitgebern ein großes Potenzial an motivierten und engagierten neuen Fachkräften, die später genau in den eigenen Betrieb passen.“ Bei Bedarf können über die Hotline direkt Fragen zur Umsetzung geklärt werden.

 

Kontakt: Interessierte Bewerberinnen und Bewerber richten ihre Fragen an die Hotline 0800 4 5555 00.

 

Qualifizierung von Beschäftigten

Weniger bekannt ist die Möglichkeit für Betriebe, beschäftigte Mitarbeiter mit Unterstützung der Arbeitsagentur zu qualifizieren. Arbeitgeber können z.B. über das Förderprogramm WeGebAU geringqualifizierte Mitarbeitende fortbilden lassen. Im Fokus dieses Programms stehen ungelernte Beschäftigte und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Die Förderung soll eine Anschubfinanzierung für die Weiterbildung darstellen. Entsprechend wird ein Teil der Kosten übernommen. Ebenfalls an Betriebe richtet sich die Qualifizierungsberatung, ein systematischer Check der Personalsituation z.B. hinsichtlich demografischer Aspekte mit anschließender Analyse der Handlungsbedarfe.

 

Kunden des Jobcenters Bremen wenden sich über die Zentrale Rufnummer des Jobcenters (0421 5660 0) an die zuständigen Arbeitsvermittler:

 

Kunden des Jobcenters Bremerhaven wenden sich über die Service-Zentrale des Jobcenters (0471- 1428333) an die zuständigen Arbeitsvermittler.

 

Kontakt für Arbeitnehmer zur Weiterbildungsberatung der Agentur für Arbeit: Tel.: 0800 4 5555 00 (kostenfrei, Stichwort: „Weiterbildungsberatung“)

  • oder Gesprächswunsch per Mail:

Bremen-Bremerhaven.130-Weiterbildungsberatung@arbeitsagentur.de

 

Kontakt zum Arbeitgeber-Service: Tel. 0800 4 5555 20

 

Internet: https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Weiterbildung/index.htm

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Qualifikation ist Gold wert!
25.05.2016 Mosaiken für das Jobcenter
(Presseinformation Nr. 4)

Am Mittwoch, den 25. Mai 2016 war ihr großer Tag. 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Förderzentrums Ost bei dem Träger TERTIA enthüllten in einer kleinen Zeremonie selbstgestaltete Mosaike in den Wartezonen der Jobcenter Geschäftsstelle in der Kurfürstenallee.

Aus Fliesenresten sind wunderbare Mosaiken entstanden, mit den Buchstaben A bis G für die einzelnen Wartezonen. Mehrere Tage Arbeit stecken in den 70x40 cm großen Kunstwerken. Entstanden sind sie unter Anleitung der Sozialpädagogin Annett Willer. Als Untergrund wurden Sperrholzplatten verwendet, umrandet werden die Mosaike von lackierten Holzleisten die in Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum West der TERTIA entstanden sind.

Für die Künstlerinnen und Künstler sind die Mosaiken Bestätigung und Erfolgserlebnis. „Ich hatte hier die Möglichkeit etwas Neues auszuprobieren. Was mir anfangs schwierig vorkam, konnte ich unter der Anleitung von Frau Willer gut umsetzen. Wir haben sogar ein zweites Projekt mit der Mosaiktechnik gemacht“, erklärt ein Teilnehmer.

„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können stolz auf das sein, was sie geschaffen haben. Und für alle Kundinnen und Kunden wird das Gebäude ein bisschen schöner. Für uns als Jobcenter ist es wichtig, dass unsere Kundinnen und Kunden sich im Jobcenter wohlfühlen, dass sie das Gefühl haben, dass ihnen hier geholfen wird und sie Unterstützung bei Ihrer Bemühung um Arbeitsaufnahme bekommen“, verdeutlicht Anja Fricke, Geschäftsstellenleitung in der Kurfürstenallee, den Hintergrund der Kooperation mit dem Förderzentrum.

Thomas Müller, Projekt-Koordinator im TERTIA Förderzentrum Ost, sieht das genauso: „Es ist mir eine große Freude, die Mosaiken jetzt hier ihrem Bestimmungsort zu übergeben. Ich bin stolz auf die Ergebnisse, die in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter entstanden sind.“

Das TERTIA Förderzentrum Ost wird durch das Jobcenter Bremen und den Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen finanziert. Zusätzlich wird das Förderzentrum durch den Europäischen Sozialfonds im Lande Bremen (ESF) gefördert.

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PI_04_16_Presseinformation_Mosaik_Ost_II.pdf
14.03.2016 40 Flüchtlinge starten Brückenpraktikum im Mercedes-Benz Werk in Bremen
(Presseinformation Nr. 3)

Bremen/Stuttgart - Am 7. März beginnen 40 Flüchtlinge und Asylbewerber ein sogenanntes Brückenpraktikum im Mercedes-Benz Werk in Bremen. Die Teilnehmer wurden von der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Bremen ausgewählt. Sie stammen aus Syrien, Ägypten, Eritrea, Irak, Iran und Somalia und sind zwischen 21 und 59 Jahre alt. Neben einem praktischen Teil in der Fahrzeugmontage und in der Logistik besuchen die Praktikanten täglich einen Deutschkurs. Ziel ist, die Teilnehmer nach dem Brückenpraktikum an Unternehmen, Zeitarbeitsfirmen oder in eine Berufsausbildung zu vermitteln.

Peter Theurer, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Bremen, sagt: „Als größter Arbeitgeber der Region übernehmen wir soziale Verantwortung und leisten mit dem Brückenpraktikum einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen. Unser Ziel ist es, die Flüchtlinge für den deutschen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Wir können dabei auf die Unterstützung und die interkulturellen Kompetenzen unserer Mannschaft bauen. Das Miteinander verschiedener Nationalitäten ist bei uns im Werk Alltag."

Michael Peters, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Bremen: „Die Integration von Flüchtlingen fordert vollen Einsatz von uns allen und wir sind stolz, dass Daimler hier Verantwortung übernimmt. Unser Brückenpraktikum für Flüchtlinge und Asylbewerber und die begleitenden Deutschkurse erleichtern den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt. Das Ganze wird auch von der großen Hilfsbereitschaft unserer Belegschaft getragen. Viele Kolleginnen und Kollegen engagieren sich, etwa durch die Übernahme von Patenschaften, und unterstützen so die Teilnehmer des Brückenpraktikums."

Rund 300 Brückenpraktikanten allein im ersten Halbjahr

Die ersten sechs Wochen des Brückenpraktikums finanzieren die Agentur für Arbeit und das Jobcenter Bremen. In den übrigen Wochen vergütet Daimler die Arbeitszeit auf Basis des Mindestlohngesetzes. Dreieinhalb Stunden pro Werktag arbeiten die Teilnehmer im praktischen Teil, in jeweils dreieinhalb weiteren Stunden lernen sie Deutsch. Die Finanzierung der Deutschkurse übernimmt Daimler für die komplette Dauer der Brückenpraktika.

Dr. Götz von Einem, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven: „Das Brückenpraktikum bei Daimler ist ein nachahmenswertes Beispiel zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Ein Projekt, bei dem alle Beteiligten profitieren: Flüchtlinge erhalten eine erste Perspektive. Daimler zeigt in hohem Maß soziale Verantwortung." Helmut Westkamp, Geschäftsführer des Jobcenters Bremen, fügt hinzu: „Es ist wichtig, dass die Flüchtlinge schnell in die Gesellschaft integriert werden. Am besten funktioniert das über Arbeit und Beschäftigung. Die Zusammenarbeit von Jobcenter und Agentur für Arbeit auf der einen Seite und der Daimler AG auf der anderen Seite läuft vorbildlich."

Daimler hatte im November 2015 in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, den zuständigen Jobcentern und den Arbeitnehmervertretern das erste Brückenpraktikum mit 40 Teilnehmern in Stuttgart gestartet. In den nächsten Wochen und Monaten werden nach diesem Muster zusätzliche Brückenpraktika an weiteren Standorten beginnen. Insgesamt werden im ersten Halbjahr 2016 rund 300 Flüchtlinge ein Brückenpraktikum in technischen Funktionen bei Daimler wahrnehmen können. In Abstimmung sind zudem Brückenpraktika für kaufmännische Funktionen. Für das zweite Halbjahr sind weitere Brückenpraktika in Planung. Darüber hinaus stellt Daimler 50 zusätzliche Ausbildungsplätze für Flüchtlinge zur Verfügung. Diese Plätze kommen zu den üblichen Kontingenten an Ausbildungsplätzen hinzu.

Unternehmen treibt weitere Hilfsaktionen voran

Neben der beruflichen Integration engagiert sich Daimler auch bei der sozialen Integration der Flüchtlinge und unterstützt zahlreiche Hilfsaktionen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Bandbreite der beschlossenen bundesweiten Hilfsaktionen reicht von der Finanzierung weiterer Deutschkurse bis zur Unterstützung bei Renovierungen von Flüchtlingsunterkünften. Zudem stellt das Unternehmen Hilfsorganisationen eine sogenannte „Helferflotte" aus Mercedes-Benz Fahrzeugen zur Verfügung.

Daimler ist bereits seit längerem in der Flüchtlingshilfe aktiv. Seit 2013 hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit „Luftfahrt ohne Grenzen e.V." bislang vier Hilfskonvois für syrische Flüchtlingslager in die Türkei und zwei Hilfsflüge in den Nordirak geschickt. Der jüngste Hilfskonvoi wurde im Februar zur Nothilfe der SOS-Kinderdörfer für Flüchtlinge in Serbien und Mazedonien entsendet. Der Stadt Stuttgart stellt Daimler für die nächsten drei Jahre jeweils 100.000 Euro für einen Welcome-Fonds zur Verfügung. Mit weiteren 100.000 Euro unterstützt Daimler die Bürgerstiftung Sindelfingen, diese Summe fließt unter anderem in Projekte zur Integration neu ankommender Flüchtlinge.

Im September 2015 spendete das Unternehmen eine Million Euro an den Verein „Bild hilft e.V. - Ein Herz für Kinder". Jeder Cent dieser Spende fließt direkt in Hilfsprojekte für Flüchtlingskinder. Zudem hatte Daimler zwecks Flüchtlingsnothilfe zur Spende an das Deutsche Rote Kreuz aufgerufen. Der von den Beschäftigten gespendete Betrag wurde vom Unternehmen auf mehr als 600.000 Euro verdoppelt.

Daimler ist in nahezu allen Ländern der Welt aktiv. Internationalität und das respektvolle Miteinander verschiedener Nationalitäten sind seit Jahrzehnten gelebter Alltag. Allein in Deutschland arbeiten Menschen rund 140 verschiedener Nationalitäten bei Daimler.

Über das Mercedes-Benz Werk Bremen

Mit mehr als 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Mercedes-Benz Werk Bremen größter privater Arbeitgeber in der Region. Aktuell werden am Standort acht Modelle produziert: Die Limousine, das T-Modell und das Coupé der C-Klasse, das Coupé und Cabriolet der E-Klasse, der Geländewagen GLC sowie die beiden Roadster SLK und SL. 2016 erhält das Werk zusätzlich zwei neue Modelle, darunter das C-Klasse Cabriolet. Im Jahr 2015 wurde das Werk als „Fabrik des Jahres" in der Kategorie Großserienfertigung ausgezeichnet. Als Kompetenzzentrum für die C-Klasse lenkt das Werk Bremen die weltweite Produktion der volumenstärksten Baureihe von Mercedes-Benz in den Auslandswerken Tuscaloosa/USA, Peking/China und East London/Südafrika. Auch die Produktion des neuen GLC wird von Bremen als Hauptproduktionsstandort gesteuert.

Ansprechpartner:

Oliver Wihofszki, +49 711 17 – 40650, oliver.wihofszki@daimler.com

Catharina Blatt, +49 711 17 – 40217, catharina.blatt@daimler.com

Jörg Nowag, +49 421 178 2544, joerg.nowag@arbeitsagentur.de

Christian Ludwig, +49 421 178, christian.ludwig@jobcenter-ge.de

 

Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar:

www.media.daimler.com und www.daimler.com

 

Daimler im Überblick

Die Daimler AG ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet Finanzierung, Leasing, Flottenmanagement, Versicherungen, Geldanlagen und Kreditkarten sowie innovative Mobilitätsdienstleistungen an. Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die faszinieren und begeistern. Daimler investiert konsequent in die Entwicklung alternativer Antriebe – von Hybridfahrzeugen bis zu reinen Elektrofahrzeugen mit Batterie oder Brennstoffzelle – um langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Darüber hinaus treibt das Unternehmen das unfallfreie Fahren und die intelligente Vernetzung bis hin zum autonomen Fahren mit Nachdruck voran. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Zum Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Premium-Automobilmarke der Welt, sowie Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach, die Marken smart, Freightliner, Western Star, BharatBenz, FUSO, Setra und Thomas Built Buses und die Marken von Daimler Financial Services: Mercedes-Benz Bank, Mercedes-Benz Financial, Daimler Truck Financial, moovel und car2go. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2014 setzte der Konzern mit insgesamt 279.972 Mitarbeitern mehr als 2,5 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 129,9 Mrd. €, das EBIT betrug 10,8 Mrd. €.

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20160302_PI_Brueckenpraktika_Bremen.pdf
12.02.2016 Neue Chancen im Beruf
(Presseinformation Nr. 2)

(Bremen.) Mehr als 28.000 Bremerinnen und Bremer suchten im vergangenen Monat einen Arbeitsplatz. Gleichzeitig beklagen Unternehmen immer wieder einen Mangel an Fachkräften. Fast 4500 Stellen blieben beispielsweise im Januar in Bremen-Stadt unbesetzt. Wie Betriebe und Arbeitssuchende dauerhaft usammenfinden können, ist das Thema der Veranstaltung »Menschen für Arbeitsplätze qualifizieren und Lücken im Unternehmen schließen«. Auf Einladung von Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, des Jobcenters Bremen und der Bremer Straßenbahn AG diskutieren Geschäftsführende, Vorstände und Personalleitungen dort über die Möglichkeiten und Perspektiven für lokale Unternehmen sowie für Arbeitssuchende.

Dass die Veranstaltung im Hause der BSAG stattfindet, ist dabei kein Zufall. Für den Verkehrsbetrieb ist die Integration von Menschen mit erschwerten Einstiegsbedingungen auf den Arbeitsmarkt längst Alltag. Bereits seit dem Jahr 2007 kooperiert das Unternehmen erfolgreich mit dem Jobcenter Bremen. Dabei bietet die BSAG Arbeitssuchenden eine Chance zur Qualifizierung und zum (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben an.

Das Jobcenter Bremen sorgt seinerseits mit seiner Vermittlungserfahrung für die passgenaue Auswahl von geeigneten und motivierten Bewerberinnen und Bewerbern. Dabei werden Frauen und Männer gleichermaßen berücksichtigt, ebenso wie Menschen mit Migrationshintergrund und ältere Arbeitssuchende.

Grundlage der Qualifizierung ist ein individuelles und umfassendes Ausbildungs- und Betreuungskonzept durch das firmeneigene Fachpersonal. Die Arbeit selbst findet in einem Praxis- und berufsnahes Aufgabenfeld statt. Erklärtes Ziel der Qualifizierung ist die dauerhafte Übernahme in die BSAG.

Wie erfolgreich das Konzept funktioniert, zeigen die Zahlen. Bis heute haben viele der rund 200 Teilnehmenden im Anschluss an die Qualifizierungsmaßnahmen einen festen Arbeitsplatz bei der BSAG gefunden. Bei der Fahrdienstausbildung für Langzeitarbeitslose wurden beispielsweise in zwölf Maßnahmen bisher 71 Frauen und 109 Männer geschult, darunter 98 Menschen mit Migrationshintergrund. Von den 180 Teilnehmenden des neunmonatigen Kurses sind heute 100 in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, 50 weitere sind befristetet beschäftigt. In einem anderen Projekt wurden 20 ältere Arbeitslose zu Fahrgastbegleitenden ausgebildet. Zehn von ihnen sind noch heute im Unternehmen.

Für Bürgermeister Dr. Carsten Sieling  ist die Kooperation zwischen dem Jobcenter Bremen und Bremer Straßenbahn AG eine Erfolgsgeschichte, die Nachahmer verdient. »Wenn wir in der Stadt mehr als 28.000 Arbeitslose haben und gleichzeitig fast 4500 Stellen unbesetzt sind ist es unsere Aufgabe, mehr Bremerinnen und Bremer in Arbeit und Qualifizierung zu bringen. Die Menschen brauchen eine berufliche Perspektive und der Standort Bremen mit seinen zahlreichen Betrieben qualifiziertes Personal. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Jobcenter Bremen und der BSAG kann da ein Vorbild sein. Wenn es gelingt, die Lücken in den Unternehmen mit motivierten und ausgebildeten Arbeitssuchenden zu schließen, gewinnen alle Beteiligten. «

»Die Erfahrungen mit der Integration von Langzeitarbeitslosen und älteren Beschäftigten ist überwiegend positiv. Allerdings bedarf es für den Erfolg eines durchdachten, praxisnahen Konzeptes«, bilanziert Michael Hünig (Vorstand und Arbeitsdirektor der BSAG). »Wir qualifizieren die Menschen aber nicht nur für die Arbeit in unserem eigenen Unternehmen. So erwerben zum Beispiel die Teilnehmenden in der Fahrdienstausbildung auch die Fahrerlaubnis der Klasse D für den Bus und können sich damit bei jedem Verkehrsbetrieb bewerben. Als kommunales Unternehmen mit fast 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir uns unserer Verantwortung für die Stadt und ihrer Menschen bewusst. Diese Verantwortung bedeutet für uns nicht nur, unsere Fahrgäste sicher und zuverlässig zu befördern. Sie bedeutet auch, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und Menschen mit erschwerten Einstiegsbedingungen einen Weg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.«

Helmut Westkamp, Geschäftsführer des Jobcenters Bremen, unterstreicht die Unterstützung seines Hauses für Unternehmen bei der Suche nach geeignetem und motiviertem Personal. »Die Unternehmen wissen selber am besten, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können müssen. Das Jobcenter hat die Bewerberinnen und Bewerber und kann dafür sorgen, dass sie die notwendige Qualifikation erwerben. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Arbeitssuchenden aus Bremen, Frankfurt, Syrien oder aus dem Senegal kommen. Wir grenzen niemanden aus. Die Qualifizierungsmaßnahmen des Jobcenters stehen prinzipiell allen Kundinnen und Kunden offen. Mein Appell: Auch langzeitarbeitslose Menschen sollen dabei immer berücksichtigt werden. Eine verlässliche Zusammenarbeit der Arbeitgeber mit dem Jobcenter ist die Garantie für eine erfolgreiche Personalrekrutierung. «

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Neue Chancen im Beruf
18.01.2016 Orientierung für die Zukunft
(Presseinformation Nr. 1)

Viele Menschen kommen nach Bremen und suchen Zuflucht und Schutz. Ein Teil von ihnen wird bleiben. Für zugewanderte Menschen ist in Deutschland zunächst vieles fremd. Besonders für die Integration in den Arbeitsmarkt benötigen die Menschen Unterstützung. Sprache und Berufstätigkeit sind die Schlüssel für eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft.

Deshalb hat das Jobcenter Bremen für Menschen mit einem anerkannten Status, der zu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) berechtigt, zusammen mit Mikro Partner Service GmbH das Orientierungszentrum für Flüchtlinge eingerichtet. Nach einer Aufnahmephase, in der die Sprachkenntnisse sowie die vorhandenen beruflichen und schulischen Fähigkeiten und Kompetenzen erhoben werden, folgt die intensive Begleitung auf dem Weg in den Arbeitsmarkt. Dies kann als erster Schritt die Orientierung zum Integrationskurs sein oder auch zur Beratungsstelle zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Hinzu kommen Deutschkurse, intensives Coaching und schließlich die direkte Vermittlung in Beschäftigung.

Bisher hat das Orientierungszentrum 40 Plätze. Im Laufe des Jahres werden die Plätze verzehnfacht. Finanziert wird die Maßnahme vom Jobcenter Bremen.

„Es ist wichtig, dass wir den Menschen, die neu in Bremen sind, schnell Perspektiven aufzeigen. Was können sie? Brauchen sie noch Qualifizierung oder Sprachkurse? Wo können sie arbeiten? Das Qualifizierungszentrum ist der erste Schritt in die Gesellschaft“, so Helmut Westkamp, Geschäftsführer des Jobcenters.

Madjid Chabane, Regionalleiter Mikro Partner Service GmbH, weist auf die Zielrichtung des Orirntierungszentrums für Flüchtlinge hin: „Wir begegnen unseren Kunden immer auf partnerschaftlicher Augenhöhe und verstehen uns nicht als Berater, sondern vielmehr als moderierender und unterstützender Coach, um insbesondere die Selbstverantwortung des Einzelnen zu stärken und die individuellen Ressourcen bei der Zielentwicklung in den Vordergrund zu stellen.

 

Auf dem Foto sind abgebildet: Khaldoun Bakkour, 25 Jahre, aus Syrien und Hamza Musa, 26 Jahre, aus Syrien, Foto: Jobcenter Bremen

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PI_01_16_Orientierungszentrum_fuer_Fluechtlinge.pdf

2 Teilnehmer am Orientierungszentrum

21.12.2015 Eingliederungsbudget gut investiert
(Presseinformation Nr. 7)

Es zeichnet sich ein Rekordergebnis ab: Das Jobcenter Bremen wird in 2015 nahezu 100% des Eingliederungstitels verwenden. „Für dieses Ergebnis haben wir hart gearbeitet“, freut sich Helmut Westkamp, Geschäftsführer des Jobcenters Bremen. „Dieses Jahr standen uns die Mittel aber auch rechtzeitig zur Verfügung und wir konnten vernünftig planen. Das war uns im letzten Jahr nicht vergönnt.“

Insgesamt stand dem Jobcenter für das Jahr 2015 ein Eingliederungsbudget in Höhe von 42,6 Mio Euro für Maßnahmen zur beruflichen Integration zur Verfügung. Diese umfassen u.a. berufliche Weiterbildungen, Eingliederungszuschüsse an Arbeitgeber, Arbeitsgelegenheiten oder auch allgemeine Leistungen zur beruflichen Eingliederung behinderter Menschen.

Bis zum Ende des Jahres werden 42,5 Mio Euro ausgegeben sein. Die Summe verteilt sich auf Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) (38%), Aktivierung und berufliche Eingliederung, z.B. Praktika (18%), Eingliederungszuschüsse (4%), Arbeitsgelegenheiten (16%), Förderung von Arbeitsverhältnissen (7%), Außerbetriebliche Berufsausbildung (6%) und weitere Instrumente (11%).

„Schwerpunkt unserer „Investition in die Menschen“ sind in diesem Jahr Umschulungsmaßnahmen, die zu regulären Berufsabschlüssen führen. Die Wirtschaft braucht Fachkräfte. Wir haben die Menschen. Immerhin werden bei uns 80 Prozent der arbeitslosen Bremerinnen und Bremer betreut“, betont Helmut Westkamp den Beitrag des Jobcenters, die Fachkräftelücke zu schließen.

Genau 510 Umschulungen haben in 2015 begonnen. darunter 23 im Metall- und 39 im Elektrobereich. Hinzu kommen 18 Umschulungen zur Köchin bzw. zum Koch, 26 zur Altenpflegerin bzw. Altenpfleger und 24 Umschulungen zur Erzieherin bzw. zum Erzieher. „Unser besonderes Augenmerk liegt auf den Berufsfeldern, in denen tatsächlich großer Mangel herrscht. Wir bilden die Fachkräfte von morgen aus. Die Aufnahme einer Arbeit ist für unsere Kundinnen und Kunden nach dem erfolgreichen Abschluss der Umschulung sehr wahrscheinlich“, so Helmut Westkamp.

Über das Jobcenter Bremen

Das Jobcenter Bremen ist Grundsicherungsträger in der Stadt Bremen und damit unter anderem zuständig für die Sicherstellung des Lebensunterhaltes und für Weiterbildung und Integration in Arbeit der Menschen, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) beziehen.

Derzeit sind ca. 75.000 Menschen in der Stadt Bremen im Leistungsbezug. Hierfür werden mehr als 370.000.000 Euro für das Arbeitslosengeld II sowie die Kosten der Unterkunft aufgewandt.

Träger des Jobcenters Bremen sind die Stadt Bremen und die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven.

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PI_07_15_Jobcenter_Bremen_Eingliederungsbudget.pdf
03.12.2015 Neue Angebote für zugewanderte Menschen
(Presseinformation Nr. 6)

 

Viele Menschen kommen aktuell in Bremen an und suchen Zuflucht und Schutz. Die meisten werden bleiben. Sprache und Berufstätigkeit sind die Schlüssel für eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft.

 

Für zugewanderte Menschen ist in Deutschland zunächst vieles fremd. Für die Integration in den Arbeitsmarkt benötigen die Menschen möglichst gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) allein ist für den grundlegenden Spracherwerb (Integrationskurse bis Sprachniveau B1) zuständig, so die derzeitige Rechtslage.

Während eines laufenden Asylverfahrens ist kein BAMF-Integrationskurs möglich.

 

Erst darauf aufbauend greifen die Angebote des Jobcenters. Zurzeit haben ca. 1/3 der Kund-/innen des Jobcenters eine ausländische Staatsangehörigkeit. Mit verschiedenen Bausteinen der Orientierung, Potenzialerhebung und Qualifizierung hat das Jobcenter Bremen mit Bremer Bildungsträgern ein breites Weiterbildungsangebot mit dem Ziel der Integration in den Arbeitsmarkt. Bisher sind die Erfahrungen trotz angespannter Arbeitsmarktlage in Bremen gut. Durch den Zuzug von aktuell vielen Flüchtlingen ist der Bedarf an diesen und weiteren Maßnahmen sehr hoch. Das Jobcenter ist hier in der vertieften Planung und wird in Zusammenarbeit mit den Bildungsträgern flexibel auf die Bedarfe reagieren.

 

Das Paritätische Bildungswerk hat in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter die neue Maßnahme Vorbereitung auf Arbeit und Beruf für Migrantinnen und Migranten entwickelt, die in einem Trägerverbund von Bremer Weiterbildungseinrichtungen umgesetzt wird.

Berufsorientierung & Bewerbungstraining sind neben der Vermittlung von berufssprachlichen Kenntnissen & Schlüsselqualifikationen sowie einem intensiven Jobcoaching zentrale Bestandteile der mehrmonatigen Maßnahme. Ein Praktikum gibt Einblick in die deutsche Arbeitswelt und die Chance, hier gleich Kontakte zu knüpfen.

 

Die neue 6 wöchige Maßnahme KONTUR für Flüchtlinge vermittelt grundlegende Informationen und Orientierung über Möglichkeiten des weiteren Spracherwerbs, den Arbeitsmarkt, Berufe und Arbeitssuche in Deutschland. Gleichzeitig werden die Kompetenzen der Teilnehmerinnen und Teilnemer erhoben und sichtbar gemacht und in einen Profilingprozess und Berufswegeplan miteinbezogen. Am Ende der Maßnahme entsteht ein Ergebnisbogen mit einer realistischen Einschätzung für weitere Schritte Richtung Arbeitsmarktintegration.

 

Zu dem Termin  anwesend waren:

Ulrike Brunken, Geschäftsführung, Paritätisches Bildungswerk (pbw)

Dagmar Gattow stellv. Geschäftsführerin des Jobcenters Bremen

Sabaheta Brdar, Migrationsbeauftragte des Jobcenters Bremen

Rosi Leinfelder, Fachbereichsleitung Qualifizierung für die Einwanderungsgesellschaft

3 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Qualifizierungsmaßnahmen des Paritätischen Bildungswerkes (pbw)

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PI_06_15_Massnahmen_fuer_MigrantInnen.pdf
22.10.2015 Erfolgreich zum Berufsabschluss!
(Presseinformation Nr. 5)

Erfolgreich zum Berufsabschluss!

Informationsveranstaltung am 28.10.2015 im BIZ

In Bremen leben viele Menschen, die zwar umfangreiche Berufserfahrung, aber nie einen Berufsabschluss erworben haben. Ohne Berufsabschluss ist schwer, eine gute Arbeit zu finden.

Es gibt allerdings Möglichkeiten, den Berufsabschluss nachzuholen. Das Jobcenter Bremen fördert diese Möglichkeiten und unterstützt die Menschen beim Erwerb des Berufsabschlusses. Deshalb veranstaltet das Jobcenter Bremen die Informationsveranstaltung Erfolgreich zum Berufsabschluss! Nachqualifizierung zum Berufsabschluss in Bremen“ und lädt Interessierte herzlich dazu ein. Die Informationsveranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der „Nachqualifizierungsberatung“ im Rahmen des Landesprogrammes „Weiter mit Bildung und Beratung“ statt.

Experten der „Nachqualifizierungsberatung“ werden die Interessenten bei der Veranstaltung beraten und gemeinsam Wege entwickeln, ob und wie der Berufsabschluss über eine Externenprüfung erlangt werden kann.

  

Die Informationsveranstaltung findet statt am

28.10.2015 um 14:30 Uhr

im BIZ (Agentur für Arbeit)

Doventorsteinweg 44, 28195 Bremen

  

Die Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, vollständige Bewerbungsunterlagen mitzubringen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Über das Jobcenter Bremen

Das Jobcenter Bremen ist Grundsicherungsträger in der Stadt Bremen und damit unter anderem zuständig für Qualifizierung, Weiterbildung und Vermittlung in Arbeit der Menschen, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) beziehen.

Über das Projekt NQE

Die Nachqualifizierungsberatung zum Berufsabschluss (NQE) unterstützt mit dem seit 2015 innerhalb des Landesprogramms „Weiter mit Bildung und Beratung“ angesiedelten Angebot die Chancen der Betroffenen auf dem Arbeitsmarkt. Das Projekt wird vom Senator Wirtschaft, Arbeit und Häfen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds des Landes Bremen gefördert.

Über die „Fachkräftewoche 2015“

Unter dem Motto „In Deutschland steckt mehr“ veranstaltet die Partnerschaft für Fachkräfte in Deutschland vom 26. Oktober bis zum 1. November 2015 eine bundesweite Aktionswoche. Auf zahlreichen Veranstaltungen können Unternehmen und Interessierte Erfahrungen austauschen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Potenziale im Bereich Fachkräftesicherung bereits existieren und wie diese in Zukunft besser genutzt werden können. Thematisch zeigt die Fachkräftewoche, wie attraktive Arbeitsbedingungen und der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit durch Qualifizierung zur erfolgreichen Fachkräftesicherung beitragen. Das komplette Programm der Fachkräftewoche findet sich im Internet unter www.fachkraeftewoche.de.

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PI_05_15_Jobcenter_Bremen_Informationsveranstaltung_Nachqualifizierung.pdf
21.10.2015 Betreuung aus einer Hand
(Presseinformation Nr. 4)

Nach zehn Jahren war es am Mittwoch, den 21.10.2015, soweit. Andrea Jost, Geschäftsführerin von Immobilien Bremen, konnte Helmut Westkamp, Geschäftsführer des Jobcenters Bremen, den „Hausschlüssel“ für die neue Geschäftsstelle in Vegesack überreichen.

Als im Jahre 2005 die damalige BAgIS (Bremer Arbeitsgemeinschaft für Integration und Soziales) gegründet wurde, war noch nicht abzusehen, dass die vier vorübergehenden Geschäftsstellen zehn Jahre Bestand haben würden. Nun kann die Vermittlung, Betreuung und Sicherstellung des Lebensunterhaltens für Menschen, die in Bremen-Nord Leistungen nach dem Sozialbesetzbuch II beziehen, in einem Haus, aus einer Hand sichergestellt werden.

Die neue Geschäftsstelle befindet sich in der Herrmann-Fortmann-Straße 24, zu erreichen ist sie nach knapp 400 Metern Fußweg vom Bahnhof Vegesack. Sie ist für den gesamten Bereich Bremen-Nord zuständig. Knapp 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen die Kundinnen und Kunden in den Postleitzahlengebieten 28717, 28719, 28755, 28757, 28759, 28777 und 28779.

Geöffnet ist die Geschäftsstelle am Montag, Dienstag und Donnerstag von 08:00 bis 11:30 Uhr, sowie am Donnerstag zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr für Berufstätige und Maßnahmeteilnehmerinnen und -teilnehmer. Darüber hinaus werden Kundinnen und Kunden natürlich zu terminierten Vorsprachen eingeladen.

Das Jobcenter Bremen ist alleiniger Nutzer des langfristig von Immobilien Bremen gemieteten Gebäudes. Immobilien Bremen ist als öffentliches Unternehmen in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts für die meisten öffentlich genutzten Grundstücke und Gebäude der Freien Hansestadt Bremen zuständig. Gebaut wurde das Verwaltungsgebäude von der Weser-Wohnbau GmbH & Co. KG nach den Plänen der Bremer Architektengruppe Rosengart + Partner GbR.

„Wir haben zehn Jahre für die neue Geschäftsstelle gekämpft. Ich bin froh, dass Immobilien Bremen uns das Gebäude als alleiniger Mieter überlässt. Es entspricht genau den Anforderungen an eine bürgernahe Verwaltung. Schließlich waren wir von Anfang an in die Planungsprozesse einbezogen“, freut sich Helmut Westkamp.

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen stellt die Vorteile für die Kundinnen und  Kunden heraus: „Die neue Geschäftsstelle bedeutet ein deutliches Mehr an Kundenfreundlichkeit für die Jobcenter-Kunden in Bremen-Nord.“

Klaus Oks, Geschäftsführer Grundsicherung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Agentur für Arbeit, „Seit 10 Jahren arbeiten die Kommune und die Agentur für Arbeit in Bremen-Nord bereits erfolgreich und vertrauensvoll in einem gemeinsamen Jobcenter zusammen. Nun schlagen wir mit dieser modernen Geschäftsstelle ein  neues Kapitel auf. Die Zusammenführung bislang verstreuter Dienststellen macht viele Wege leichter: für die Beschäftigten, aber vor allem auch für die Kundinnen und Kunden. Viele Menschen in der Region suchen schon lange einen Job und sind besonders stark auf Unterstützung des Jobcenters angewiesen. Sie sollen wissen: Das Jobcenter nimmt diese Aufgabe ernst und ist für die Herausforderung nun auch räumlich besser aufgestellt.“ 

"Hinter uns liegt ein langer Weg, angefangen bei der schwierigen Standortsuche bis zur aufwändigen EU-weiten Ausschreibung. Umso zufriedener sind wir, dass wir jetzt das Ziel erreicht haben", erklärt Andrea Jost, Geschäftsführerin von Immobilien Bremen.

Dr. Matthias Zimmermann, Geschäftsführer der Weser-Wohnbau GmbH & Co KG streicht die Vorzüge des Gebäudes heraus: „Wir haben uns gefreut, ein hocheffizientes und umweltfreundliches Gebäude nach modernsten energetischen Anforderungen und Nachhaltigkeitsgesichtspunkten umzusetzen.“

Über das Jobcenter Bremen

Das Jobcenter Bremen ist Grundsicherungsträger in der Stadt Bremen und damit unter anderem zuständig für die Sicherstellung des Lebensunterhaltes, für Weiterbildung und Integration in Arbeit der Menschen, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) beziehen.

Gut 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind im Jobcenter Bremen mit der Betreuung von über 75.000 Menschen befasst. Arbeitslos im engeren Sinne sind 22.600 Menschen. Im Jahr 2015 stehen ca. 45 Mio Euro für aktive Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung.

Träger des Jobcenters sind die Stadt Bremen und die Agentur für Arbeit.

Bildunterschrift

Übergabe des Hausschlüssels

v.l.n.r.: Andrea Jost, Geschäftsführerin Immobilien Bremen, Volker Wöhlmann, Geschäftsstellenleiter Bremen-Nord, Helmut Westkamp, Geschäftsführer Jobcenter Bremen

Download des Textes:

PI_04_15_Eroeffnung_Jobcenter-Geschaeftsstelle_Bremen-Nord.pdf

Download Nr. 2:

Foto: Übergabe des Hausschlüssels
19.10.2015 Einladung zur Eröffnung
(Presseinformation Nr. 3)

Einladung zur Eröffnung

Am 21.10.2015 wird die neue Geschäftsstelle des Jobcenters in Bremen-Nord feierlich eröffnet. Andrea Jost, Geschäftsführerin von Immobilien Bremen, wird den „Hausschlüssel“ an Helmut Westkamp, Geschäftsführer des Jobcenters Bremen, überreichen. Im September hat die neue Geschäftsstelle die bisherigen vier provisorischen Geschäftsstellen in Bremen-Nord abgelöst. Das Jobcenter Bremen ist alleiniger Nutzer des Gebäudes. Gebaut wurde das Verwaltungsgebäude von der Weser-Wohnbau GmbH & Co. KG nach den Plänen der Bremer Architektengruppe Rosengart + Partner GbR.

Das Jobcenter Bremen lädt die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich zu diesem Termin ein:

Mittwoch, 21. Oktober.2015

10:30-11:30 Uhr

Jobcenter Bremen – Geschäftsstelle Bremen-Nord

Hermann-Fortmann-Straße 24, 28759 Bremen

An dem Termin werden teilnehmen und sprechen:

- Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

- Klaus Oks, Geschäftsführer Grundsicherung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Agentur für Arbeit

- Andrea Jost, Geschäftsführerin Immobilien Bremen

- Dr. Matthias Zimmermann, Geschäftsführer der Weser-Wohnbau GmbH & Co KG

- Helmut Westkamp, Geschäftsführer des Jobcenters Bremen

- Volker Wöhlmann, Geschäftsstellenleiter Bremen-Nord

Anmeldungen bitte an Jobcenter-Bremen.PresseMarketing@jobcenter-ge.de

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PI_03_15_Eroeffnung_Jobcenter-Geschaeftsstelle_Bremen-Nord.pdf
08.09.2015 Geschäftsstelle Nord zieht um
(Presseinformation Nr. 2)

Bremen. Ab 15. September 2015 hat das Jobcenter in Bremen-Nord eine neue Geschäftsstelle. Für Besucherinnen und Besucher sowie für die Zustellung der Post gilt dann folgende Adresse:

Jobcenter Bremen

Geschäftsstelle Nord

Hermann-Fortmann-Straße 24

28759 Bremen

Die Geschäftsstelle ist für den gesamten Bereich Bremen-Nord zuständig und löst die bisherigen Geschäftsstellen Lindenstraße 71, Landrat-Christians-Straße 107, Gerhard-Rohlfs-Straße 48 und Hindenburgstraße 61 ab.

Noch bis zum 10.09.2015, 18:00 Uhr sind die alten Geschäftsstellen geöffnet. Ab 15.09.2015, 08:00 Uhr finden Besucherinnen und Besucher die Geschäftsstelle im neuen Gebäude in der Hermann-Fortmann-Straße 24. In der Zwischenzeit erfolgt der Umzug für die rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Notfälle können sich an die Geschäftsstelle West im Schiffbauerweg 22, 28237 Bremen oder an die Service-Zentrale (0421 - 5660 0) wenden.

Die neue Geschäftsstelle ist zentral gelegen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Besucherinnen und Besucher die Geschäftsstelle nach 400 Metern Fußweg vom Bahnhof Vegesack.

Es gibt eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen vor dem Gebäude.

Die Geschäftsstelle wird komplett mit allen Teams umziehen. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner werden wie gewohnt im neuen Gebäude vorzufinden sein. Aufgrund des hohen logistischen Aufwandes sind umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Diese können dazu führen, dass es in den Wochen vor und nach dem Umzug zu kurzzeitigen Veränderungen der Sprech- und Öffnungszeiten kommen kann. Das Jobcenter wird Kundinnen und Kunden rechtzeitig informieren. Aktuelle Informationen werden unter anderem umgehend unter www.jobcenter-bremen.de veröffentlicht.

Helmut Westkamp, Geschäftsführer des Jobcenters Bremen, ist erfreut über die neue Geschäftsstelle: „Endlich können wir unserer Kundinnen und Kunden aus Bremen-Nord ist einer einzigen Dienststelle begrüßen. Das Gebäude bietet optimale Strukturen für unsere Kundinnen und Kunden sowie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Auch Volker Wöhlmann, Geschäftsstellenleiter Nord, stellt die Vorteile für die Arbeitsabläufe heraus. „Die Arbeitsabläufe werden einfacher, die Wege kürzer. Die Abteilungen können noch besser Hand in Hand arbeiten.“

Die neuen Räumlichkeiten in der Hermann-Fortmann-Straße 24 sind nach den Notwendigkeiten und Wünschen des Jobcenter errichtet worden. In elf Monaten Bauzeit wurde das Gebäude von dem Unternehmen Weser-Wohnbau GmbH & Co KG nach den Plänen des Bremer Architektenbüros Rosengart + Partner errichtet. Das Jobcenter Bremen ist alleiniger Nutzer des langfristig von Immobilien Bremen gemieteten Objektes. Immobilien Bremen ist als öffentliches Unternehmen in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts für die meisten öffentlich genutzten Grundstücke und Gebäude der Freien Hansestadt Bremen zuständig.

Download des Textes:

PI_02_15_Jobcenter_Bremen_Umzug_Gstl_Nord.pdf

Download Nr. 2:

Jobcenter_Bremen_Gstl_Nord.JPG
03.09.2015 „Volle Pulle“ gegen die Sucht
(Presseinformation Nr. 1)

Bremen West. „Volle Pulle“ gegen die Sucht

Ehrung der Bremer Landessiegerin im DAK-Wettbewerbs „bunt statt blau“ mit Lesung von Uli Borowka aus seinem Buch „Volle Pulle“ im Jobcenter Bremen West

Einladung zum Pressetermin mit freundlicher Bitte um Berücksichtigung in der Berichterstattung

In der Geschäftsstelle West des Jobcenters Bremen (Schiffbauer Weg 22, 28237 Bremen)  wird am 09. September 2015 die 15jährige Schülerin Nadine Marschollek, Siegerin des Jugendwettbewerbes „bunt statt blau“, durch Michael Pelka, Chef der DAK-Gesundheit Bremen geehrt. Noch bis zum 31.10.2015 werden dann die Wettbewerbsbeiträge der Bremer Schülerinnen und Schülern in der Eingangszone ausgestellt.

Passend zum Thema wird der ehemalige Werder-Profi und Autor Uli Borowka im Anschluss aus seinem Buch „Volle Pulle“ lesen. In dem Buch „Volle Pulle“ verarbeitet Uli Borowka seine eigene Geschichte und stellt offen und ehrlich dar, wie hart ein Ausweg aus der Sucht ist. Aber auch, dass es mit eiserner Disziplin möglich ist. Danach ist Raum für Diskussion mit Uli Borowka und Michael Pelka.

Bundesweit haben 10.500 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb teilgenommen und sich künstlerisch mit dem Thema Sucht beschäftigt. Die Auseinandersetzung gerade in jungem Alter ist wichtig, bevor sich gefährliches Konsumverhalten entwickelt. Helmut Westkamp, Geschäftsführer des Jobcenters, weist deshalb deutlich auf die Gefahren hin: „Alkoholmissbrauch kann das gesamte Leben zerstören. In unserer täglichen Arbeit haben wir viel zu oft mit diesem Problem zu tun. Wir wollen unsere Kunden stark machen. Deshalb unterstützen wir die Präventionsarbeit der DAK mit ihrem jährlichen Wettbewerb.“

An der Diskussion teilnehmen werden auch eine Schulklasse, Mitarbeitende des Behandlungszentrums und anderer Einrichtungen sowie Mitarbeitende des Jobcenters, die in ihrer täglichen Arbeit immer wieder mit dem Problem Alkoholmissbrauch konfrontiert werden.

Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier: http://www.dak.de/dak/leistungen/bunt_statt_blau-1187104.html

Eine Anmeldung ist bei Olaf.Knief@jobcenter-ge.de erforderlich, da insgesamt „nur“ 100 Plätze zur Verfügung stehen!

Pressevertreter melden sich bitte bei Christian Ludwig an (Jobcenter-Bremen.PresseMarketing@jobcenter-ge.de)

Geplanter Ablauf:

11.00 – 11.15 Uhr   Ankunft aller Teilnehmer/innen – Gäste inkl. Herrn Borowka

11.15 Uhr              Kurzes Begrüßungswort des Geschäftsstellenleiters, Herrn Brede

11.20 - 11.40 Uhr   Begrüßung durch die DAK, Herrn Pelka, sowie anschließende Siegerehrung „bunt statt blau“

11.40 – 12.15 Uhr   Begrüßungsworte durch Herrn Uli Borowka, Lesung aus seinem Buch „Volle Pulle“  

12.15 – 12.45 Uhr   Offene Diskussion

12.45 – 13.00 Uhr   Zeit für Presse

Zu diesem Termin sind anwesend: Frank Brede (Geschäftsstellenleiter Jobcenter West), Michael Pelka (Leiter der DAK-Gesundheit Bremen), Uli Borowka (Autor und ehemaliger Werder-Profi), Olaf Knief (Teamleiter Eingangszone Jobcenter West), Christian Ludwig (Pressesprecher Jobcenter Bremen).

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PI_01_15_Bunt_statt_blau.pdf
30.12.2014 Jobcenter ändert Sprechzeit ab Januar
(Presseinformation Nr. 9)

Bremen - Mitte. Das Jobcenter Bremen weist darauf hin, dass ab der zweiten Kalenderwoche 2015 (ab 05.01.2015) freitags für unterminierte Vorsprachen geschlossen ist. Diese Änderung betrifft alle sechs Geschäftsstellen des Jobcenters Bremen.
Vorsprachen mit Termin werden weiterhin möglich sein. Genauso stehen für die Abgabe von Unterlagen allen Besucherinnen und Besuchern die Briefkästen in und außerhalb der Jobcenter-Geschäftsstellen zur Verfügung.

Die neuen Sprechzeiten lauten ab der zweiten Kalenderwoche 2015 wie folgt:

Montag: 08:00 - 11:30 Uhr
Dienstag: 08:00 - 11:30 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 08:00 - 11:30 Uhr,
15:00 - 18:00 Uhr (für Berufstätige und Maßnahmeteilnehmer/-innen oder nach Vereinbarung)
Freitag: geschlossen

Für berechtigte und unaufschiebbare Notfälle wird es im Jobcenter auch weiterhin am Freitag eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner geben.
Das Jobcenter Bremen bittet Ihre Kundinnen und Kunden für diese erforderliche Änderung freundlich um Verständnis!

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Jobcenter ändert Sprechzeit ab Januar
09.12.2014 Geschäftsstelle Ost II zieht um
(Presseinformation Nr. 8)

Bremen. Ab 16. Dezember 2014 gilt für die Geschäftsstelle Ost II des Jobcenters Bremen für Besucherinnen und Besucher sowie für die Zustellung der Post folgen-de neue Adresse:
 
Jobcenter Bremen
Geschäftsstelle Ost II
Kurfürstenallee 130
28211 Bremen

Noch bis zum 11.12.2014, 11:30 Uhr ist die Geschäftsstelle Ost II in der Pfalzbur-ger Str. 69a  geöffnet.
Ab 16.12.2014 finden Besucherinnen und Besucher die Geschäftsstelle im neuen Gebäude in der Kurfürstenallee 130 (ehemaliges Postdirektions-Gebäude). In der Zwischenzeit erfolgt der Umzug für rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für Notfälle steht am 11.12.2014 von 15.00 bis 18.00 Uhr sowie am 12.12. und 15.12.2014 während der regulären Öffnungszeiten von 8.00 bis 11.30 Uhr ein Not-dienst in der Geschäftsstelle Ost I, Osterholzer Heerstraße 69, 28307 Bremen zur Verfügung.

 

Die Geschäftsstelle wird komplett mit allen Teams umziehen. Ansprechpartnerin-nen und Ansprechpartner werden wie gewohnt im neuen Gebäude vorzufinden sein. Die räumlichen Änderungen wurden bei Kunden-Terminen für den Dezember bereits berücksichtigt. Neue Zimmernummern können die Kundinnen und Kunden wie gewohnt ihrem Einladungsschreiben entnehmen. Für die Klärung von Anliegen ohne Termin nutzen Kundinnen und Kunden wie sonst auch zunächst die Ein-gangszone.

Die neue Geschäftsstelle ist gut erreichbar.
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln können Besucherinnen und Besucher folgen-de Buslinien nutzen:
Buslinie 24 Haltestelle "Brandenburger Straße"
Buslinie 21 Haltestelle "Heinrich-Hertz-Straße"
Es gibt eine begrenze Anzahl an Parkplätzen vor dem Gebäude.

Aufgrund des hohen logistischen Aufwandes sind umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Diese können dazu führen, dass es in den Wochen vor und nach dem Umzug zu kurzzeitigen Veränderungen der Sprech- und Öffnungszeiten kommen kann. Das Jobcenter wird Kundinnen und Kunden rechtzeitig informieren. Aktuelle Informationen werden unter anderem umgehend unter www.jobcenter-bremen.de veröffentlicht.

Die angemieteten Räumlichkeiten in der Kurfürstenallee sind durch umfangreiche bauliche Maßnahmen den Bedürfnissen des Jobcenters angepasst worden. Kun-dinnen und Kunden sowie die rund 130 Beschäftigten  des Jobcenters erwartet eine bessere räumliche Gestaltung und ausreichend Platz für ungestörte Beratungs-gespräche.
Der Umzug wurde notwendig, da die alte Geschäftsstelle in der Pfalzburger Str. schon seit längerem zu klein geworden ist und nicht mehr allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausreichend Fläche bot. Auch der zu kleine Wartebereich genügte den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden nicht mehr.

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PI_08_14_Umzug_Gstl_Ost_II.pdf
01.09.2014 Jobs für Eltern in der Grundsicherung
(Presseinformation Nr. 7)

Bremen-Mitte. Bundesweit organisieren Jobcenter für den 03. September 2014 den Aktionstag „EinstellungsSache – Jobs für Eltern“. Alle Einrichtungen sind aufgerufen, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber vor Ort von den Potenzialen von Eltern in der Grundsicherung zu überzeugen.

Das Jobcenter Bremen beteiligt sich zum zweiten Mal an dem Aktionstag, indem es Betriebe mit familienfreundlichen Arbeitsbedingungen und Eltern im Leistungsbezug zusammenbringt. Es lädt zu einer Jobbörse speziell für Mütter und Väter ein. Begleitet von Beraterinnen und Beratern des Jobcenters treffen arbeitsuchende Eltern hier Repräsentanten von Unternehmen mit freien Stellen und kommen mit ihnen ins Gespräch. Im besten Fall finden die Eltern so ihre neue Arbeitsstelle. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Vor Ort wird Kinderbetreuung kostenlos angeboten. 
 
Der Aktionstag findet statt
am 3. September
von 9 – 12 Uhr
im Haus der Wissenschaft, Olbers-Saal,
Sandstraße 4/5, 28195 Bremen.

Am Aktionstag werden sich außerdem die Mitarbeitenden des gemeinsamen Arbeitgeber-Service des Jobcenters Bremen und der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven auf die Ansprache familienfreundlicher Betriebe konzentrieren, um Bewerberinnen und Bewerber zu vermitteln oder freie Stellen zu notieren.

Eltern, die Arbeitslosengeld II beziehen, können sich für eine Teilnahme am Aktionstag an ihre Arbeitsvermittlerin oder ihren Arbeitsvermittler im Jobcenter Bremen wenden. Arbeitgeber, die sich noch kurzfristig auf dem Aktionstag präsentieren möchten, kontaktieren den gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven und des Jobcenters Bremen unter der gebührenfreien Tele-fonnummer 0800/4555520 (Mo - Fr 8 – 18 Uhr).

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Jobs für Eltern in der Grundsicherung
05.08.2014 Von Qualifizierung direkt in den Job
(Presseinformation Nr. 6)

Bremen – West. Das Jobcenter Bremen fördert mit einem Bildungsgutschein die am 26.9.2014 startende Qualifizierung zum/zur „Hanselogistiker/-in Level 2“. In 100 Werktagen erlernen die Teilnehmenden über den Träger maritimes compe-tenzcentrum GmbH („ma-co“) grundlegende Kenntnisse in Theorie & Praxis auf der Übungsanlage  beim Bildungsträger und in der realen Berufswelt durch fach-praktische Unterweisungen in Betrieben. Danach sind sie fit für den Berufseinstieg als Hanselogistiker/-in. Noch gibt es freie Plätze und die Möglichkeit sich vorab in Informationsveranstaltungen ein Bild zu machen.

Insbesondere für langzeitarbeitslose Menschen bietet sich eine Chance wieder im Berufsleben Fuß zu fassen. Die Qualifizierung wird nach Bedarfen in den Betrieben durchgeführt, daher können Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach erfolgreicher Maßnahmebeendigung und Motivation mit einer Anstellung in einem Logistik-unternehmen rechnen. Die spätere Vergütung ist Tarif- oder Haustarifvertraglich geregelt.

Wie im späteren Beruf benötigt, erlernen die Teilnehmer/-innen selbstständig Con-tainer, LKW und Bahnwaggons zu beladen und anhand vorgegebener Ladungs-papiere zu kommissionieren. Sie sind verantwortlich für die richtige Zusammen-stellung der Ladung und für die korrekte Beladung einschließlich der Ladungssi-cherung. Sie sorgen dafür, dass Fehlverladung und Falschauslieferungen ausge-schlossen werden können.

Was sollten Interessierte mitbringen? Flexibilität (Mehrarbeit / Mehrschichtsystem), deutsche Sprachkenntnisse (sprechen und lesen), körperliche Fitness, ggf. polizei-liches Führungszeugnis, wünschenswert Führerschein Klasse B.

Dass die Logistikbranche keine reine Männerdomäne mehr ist, und ein Sprungbrett für eine Karriere sein kann, beweist der berufliche Weg von Alexandra Wezowski. Sie absolvierte die Weiterbildung zur Hanselogistikerin im Mai 2013. Anschließend wurde sie direkt von einem namhaften Dienstleister im Bereich der Logistik in die Beschäftigung übernommen. Als nächsten Karriereschritt hat sie jetzt die Beförderung zur Abteilungsleiterin im Fokus. „Der Beruf ist vielseitig und macht sehr viel Spaß. Mein Arbeitgeber hat mich von Anfang an unterstützt und ich kann beweisen, was in mir steckt, “ berichtet Alexandra Wezowski heute.

Sigrid Gerlach-Kaufhold, Geschäftsbereichsleiterin Markt und Integration, Jobcen-ter Bremen freut sich über die Möglichkeiten: „Unser Ziel ist es, dass Menschen beruflich wieder auf eigenen Füßen stehen können und sich längerfristige Per-spektiven schaffen. Der Logistikbereich bietet insbesondere in Bremen ausge-zeichnete Chancen für eine vielversprechende berufliche Entwicklung!“

Voraussetzung für die Teilnahme an der Maßnahme ist ein Bildungsgut-schein. Arbeitslosengeld II Empfänger/-innen setzen sich bitte mit Ihrer Ansprech-partnerin oder Ihrem Ansprechpartner im Jobcenter Bremen in Verbindung, um die Eignung abzuklären.

ma-co bietet vor dem Maßnahmestart mehrere Informationsveranstaltungen an. Die nächste ist am 11. August 2014 um 11:00 Uhr, ma-co Bremen, Konsul-Smidt-Str.11. Bringen Sie zu diesem Termin bitte Ihre Bewerbungsunterlagen mit!

Telefonservice Jobcenter Bremen: 0421 / 5660-0 (Mo-Fr, 8-18 Uhr, zum Ortstarif).
Für allgemeine Informationen steht Svenja Steffens, ma-co GmbH unter der Tele-fonnummer 0175-3555816 oder svenja.steffens@ma-co.de zur Verfügung.

Download des Textes:

Von Qualifizierung direkt in den Job

Download Nr. 2:

Alexandra Wezowski auf dem Gabelstapler.

Alexandra Wezowski auf dem Gabelstapler.

31.07.2014 Ausbildungsstart im zweiten Lehrjahr
(Presseinformation Nr. 5)

Eine Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen kann für benachteiligte junge Menschen eine Chance für einen anerkannten Berufsabschluss sein. Bea Lindau schaffte damit den Sprung in einen Betrieb. Ab 01.08.2014 beginnt sie dort ihre Ausbildung. Es gibt noch freie BaE-Plätze.


Bremen – Vahr. „Ohne Ausbildung hat man wenige Chancen im Berufsleben“, fasst Bea Lindau zusammen. Trotz verschiedener Jobs ist sie mit 26 Jahren bisher noch ohne Ausbildung. Dass sich das Blatt aus beruflicher Sicht für sie gewendet hat, wurde ihr durch eine außerbetriebliche Ausbildung („BaE“) ermöglicht. Im September 2013 startete die langzeitarbeitslose junge Frau ihre zweijährige Ausbildung zur Fachlageristin bei der DEKRA Akademie GmbH in Bremen.

Ziel der außerbetrieblichen Ausbildung ist der frühzeitige Wechsel in eine reguläre betriebliche Ausbildung. Falls das nicht der Fall ist, kann der Berufsabschluss am Ende der BaE gemacht werden. Durch den engagierten Einsatz und die guten Kontakte der Mitarbeiterinnen der DEKRA Akademie wurde für Bea Lindau ein Praktikum der Schlüssel zum Wechsel zu STUTE Logistics (AG & Co.) KG in Bremen.
„Beim Praktikum konnte ich zeigen, was in mir steckt und dass ich unbedingt die Chance für einen anerkannten Berufsabschluss nutzen wollte, “ berichtet Bea Lindau. Nun wird sie ab 01.08.14 das zweite Ausbildungsjahr im Betrieb absolvieren.

Als Fachlageristin lernt Bea Lindau, wie sie Waren annimmt und diese sachgerecht lagert. Sie stellt Lieferungen für den Versand zusammen bzw. leitet Güter an die entsprechenden Stellen im Betrieb weiter.
Die späteren Berufsaussichten sind insbesondere für den Logistikstandort Bremen vielversprechend: Fachlageristen arbeiten hauptsächlich bei Speditionsbetrieben und anderen Logistikdienstleistern. Darüber hinaus können sie in Industrie- und Handelsunternehmen unterschiedlichster Wirtschaftsbereiche tätig sein: z.B. in der Lebensmittel- und Elektroindustrie, in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, im Metall- und Fahrzeugbau, in Druckereien oder bei Herstellern von Baustoffen.

In einer aufbauenden Ausbildung könnte Bea Lindau im nächsten Schritt sogar Fachkraft für Lagerlogistik werden.

Marc Wassmann, Ausbildungsvermittler im Jobcenter Bremen bestätigt:“ Der Werdegang von Frau Lindau ist sehr erfreulich – nun hat sie die Chance sich und ihre Fähigkeiten in einem Betrieb zu beweisen. Nicht nur eine Vollzeit-BaE sondern auch eine Teilzeit-BaE bietet vor allem jungen Müttern und Vätern eine gute Einstiegsmöglichkeit in den Beruf. Es gibt für 2014 sogar noch freie Plätze!“

Auch für Unternehmen gibt es Vorteile, jungen Menschen eine Chance zu geben. Aktuell gibt es in einigen Branchen bereits großen Fachkräftebedarf. Durch eigene Auszubildende können gezielt Fachkräfte für morgen gewonnen werden. Insbesondere junge Menschen, die nicht allerbeste Noten oder eine glatte Schullaufbahn vorweisen können, haben über die BaE die Chance, beim Betriebspraktikum mit Fleiß, Zuverlässigkeit und Persönlichkeit doch noch zu überzeugen.

Die nächste BaE startet im September 2014. Die Ausbildungen werden in Teil- oder Vollzeit angeboten und für verschiedene Berufszweige. Interessierte setzen sich bitte mit ihrer Ansprechpartnerin bzw. ihrem Ansprechpartner im Jobcenter Bremen in Verbindung oder über den Telefonservice Jobcenter Bremen: 0421 / 5660-0 (Mo-Fr, 8-18 Uhr, zum Ortstarif).

Download des Textes:

Ausbildungsstart im zweiten Lehrjahr

Download Nr. 2:

Bea Lindau mit ihrem Ausbildungsvermittler Marc Wassmann.

Bea Lindau mit ihrem Ausbildungsvermittler Marc Wassmann.