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+++ Sonderregelung für den vereinfachten Zugang zu SGB-II-Leistungen verlängert bis zum 31.12.2020 +++

Der Gesetzgeber hatte im Zuge der Corona-Pandemie ein Sozialschutz-Paket beschlossen, das den Zugang zur Grundsicherung erleichtert.

Die Regelungen zur vereinfachten Vermögensprüfung und zur Übernahme der Kosten der Unterkunft wurden verlängert und gelten nun bis zum 31. Dezember 2020. Bei einer vereinfachten Vermögensprüfung prüft das Jobcenter das Vermögen nur dann, wenn es „erheblich“ ist. „Erheblich“ ist ein Vermögen, wenn es 60.000 Euro für die antragstellende Person sowie 30.000 Euro für jedes weitere Haushaltsmitglied übersteigt. Kosten der Unterkunft inklusive Heizung und Nebenkosten erkennen die Jobcenter in der vollen Höhe an. 

Der vereinfachte Zugang gilt für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31.12.2020 beginnen. Für Bewilligungszeiträume, die bis zum 30.12.2020 enden, gelten die Regelungen des vereinfachten Zugangs analog. Der Gesetzgeber hatte im Zuge der Corona-Pandemie ein Sozialschutz-Paket beschlossen, das den Zugang zur Grundsicherung erleichtert. Kundinnen und Kunden mussten seit Beginn der Corona-Pandemie keinen Weiterbewilligungsantrag auf Arbeitslosengeld II stellen. Für Bewilligungszeiträume, die in der Zeit vom 31. März 2020 bis einschließlich 30. August 2020 endeten, wurden die Leistungen automatisch weiter bewilligt. Diese Regelung ist zum 30. August 2020 ausgelaufen und wurde nicht - wie die Regelung für Neuanträge-  verlängert. Die Jobcenter haben seit dem 20. Juli 2020 Schreiben an alle Kundinnen und Kunden verschickt, deren Arbeitslosengeld II ab dem 31. August 2020 endet. Die Weiterbewilligungsanträge müssen nun wieder rechtzeitig in den Jobcentern eingehen, bevor das Arbeitslosengeld II ausläuft. Eine Verlängerung ohne erneute Antragstellung ist nicht mehr möglich. Anträge und Vermögensprüfungen (unter den oben beschriebenen Voraussetzungen) werden nun wieder erforderlich.

Die Antragsunterlagen können auch bequem online über www.jobcenter-digital.de übermittelt werden. Die erforderliche Zugriffsberechtigung können die Kundinnen und Kunden in Bremen unter der bekannten Hotline 0421 178 2666 telefonisch beantragen, die Zugangsdaten werden ihnen dann per Post zugeschickt. 

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+++ Achtung +++ Aktuelle Hinweise zur Erreichbarkeit des Jobcenters Bremen +++ Achtung +++

Wir haben für Sie eine Hilfe erstellt, wie Sie Ihre Anliegen auch ohne persönlichen Kontakt mit den Mitarbeitenden des Jobcenters Bremen klären können. Nutzen Sie bitte die im Infoblatt beschriebenen Wege: telefonisch und online. Alle können sich vor dem Coronavirus schützen, wenn Termine auf das absolut notwendige Minimum beschränkt werden. Bleiben Sie gesund. Wir bleiben für Sie da. Hier sehen Sie wie:

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