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Presseinformationen

 



25.03.2019 Erfolgreiche Prävention: Senatorin besuchte Gesundheitsprojekt des Jobcenters
(Presseinformation Nr. 2)

Prävention ist die beste Medizin. Deshalb hat Senatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt heute (Freitag, 22.3.2019) die Geschäftsstelle Ost II des Jobcenters Bremen in der Kurfürstenallee besucht und sich über das dort angebotene Gesundheitsprojekt informiert. Gemeinsam mit der IKK gesund plus, die im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen die Projektkoordination des bundesweiten Projektes zur „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in Lebenswelten“ übernommen hat, geht das Jobcenter mit dem Gesundheitsprojekt ganz neue Wege. Eine Gesundheitslotsin der GKV Bremen und speziell geschulte Mitarbeitende des Jobcenters unterstützen die Kundinnen und Kunden darin, ein Bewusstsein für eine gesunde Lebensführung zu entwickeln und motivieren sie, an Maßnahmen der Prävention, der Gesundheitsförderung und Coachings der Krankenkassen teilzunehmen.

Die Kooperation zahlt sich bereits aus. Die Gesundheitslotsin konnte mit Unterstützung der Integrationsfachkräfte in der Geschäftsstelle Ost II bisher bereits mehr als 50 Kundinnen und Kunden motivieren, auf freiwilliger Basis an spezifischen Gesundheitsförderungs- und Präventionsangeboten teilzunehmen. Wegen des erfolgreichen Projektverlaufes nutzt das Jobcenter die Möglichkeit, das Gesundheitsprojekt bis Ende 2022 zu verlängern und auf das gesamte Jobcenter auszuweiten.

Senatorin Eva Quante-Brandt dankte allen Beteiligten für ihr Engagement: „Gesundheitsförderung ist ein wichtiger Baustein. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag, um schwer erreichbare Zielgruppen mit Gesundheitsförderung und Prävention vertraut zu machen. Der integrierte Ansatz und das Zusammenspiel von Arbeitsmarkt-Vermittlerinnen und Gesundheitslotsen ist vielversprechend.“

Gunnar Mollenhauer, Pressesprecher der IKK gesund plus, sieht bereits in der Verlängerung des Projektes einen großen Erfolg. „Mit jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin an Präventionsmaßnahmen wächst die Hoffnung, deren Lebensqualität positiv beeinflussen zu können. Eine gute gesundheitliche Verfassung wirkt sich schließlich positiv auf eine erfolgreiche Integration in Arbeit aus.“

Anhaltende Arbeitslosigkeit ist nachweislich ein gesundheitlicher Risikofaktor. Arbeitslose Menschen sind öfter und länger in stationärer Behandlung; ihnen werden öfter Arzneimittel verordnet als anderen Versicherten. Die gesundheitlichen Einschränkungen können die berufliche Eingliederung erschweren oder im schlimmsten Fall sogar verhindern. Hinzu kommt, dass gerade Arbeitslose seltener Präventionsmaßnahmen der Krankenkassen nutzen, die ihre Gesundheit erhalten. Diesen negativen Kreislauf will das Jobcenter Bremen mit dem Gesundheitsprojekt durchbrechen. „In der Vermittlung erleben wir immer öfter, dass Arbeitsaufnahmen daran scheitern, dass die Menschen körperlich oder psychisch nicht belastbar sind. Deshalb wollen wir präventiv tätig werden, früher aufklären und unterstützend eingreifen, damit die Menschen gar nicht erst labil oder krank werden“, so Thorsten Spinn, stellvertretender Geschäftsführer des Jobcenters.

Hintergrund für das Projekt ist das am 25.07.2015 in Kraft getretene „Präventionsgesetz“. Das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz - PrävG) stärkt die Grundlagen der Zusammenarbeit der Sozialversicherungsträger, Länder und Kommunen in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung - für alle Altersgruppen und in vielen Lebensbereichen. Prävention und Gesundheitsförderung sollen dort greifen, wo Menschen leben, lernen und arbeiten: In der Kita, der Schule, am Arbeitsplatz und im Pflegeheim. Mit dem Gesetz werden außerdem die Früherkennungsuntersuchungen in allen Altersstufen weiterentwickelt und wichtige Maßnahmen zum Impfschutz geregelt. Eines der Vorhaben ist die „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in Lebenswelten“.


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Das Foto kann unter folgenden Nutzungsbedingungen genutzt werden: Die einmalige Verwendung ist honorarfrei im engen redaktionellen Zusammenhang mit der Pressemitteilung bei Nennung der angegebenen Quelle. Foto: Pressestelle Jobcenter Bremen

 

Ansprechpartnerin für die Medien ist Christina Selzer, Pressesprecherin der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Tel. 0421/ 361-2082

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PI Senatorin besucht Gesundheitsprojekt

Senatorin besucht Gesundheitsprojekt

07.02.2019 „Die Kriegsverbrecherlobby – Bundesdeutsche Hilfe für im Ausland inhaftierte NS-Täter“
(Presseinformation Nr. 1)

Felix Bohr stellt sein neues Buch vor

 

Felix Bohr stellt in seinem Buch „Die Kriegsverbrecherlobby – Bundesdeutsche Hilfe für im Ausland inhaftierte NS-Täter“ die westdeutsche Unterstützung für die im Ausland inhaftierten NS-Täter nach. Er rekonstruiert, wie sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus einem Netzwerk von Kirchenverbänden, Veteranenvereinigungen und Diplomaten eine machtvolle Interessenvertretung herausbildete, um inhaftierten NS-Täter rechtliche und materielle Hilfe zu leisten. Auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Bremen, des Vereins „Erinnern für die Zukunft e.V.“ und des Jobcenters Bremens stellt der Zeithistoriker und Journalist am Mittwoch, den 13. Februar sein Buch im Kukoon vor. Die Moderation übernimmt Dr. Thomas Köcher (Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Bremen).

 

Während Opfer des NS-Regimes um gesellschaftliche Anerkennung und Entschädigung kämpften, organisierte die Lobby Unterstützung für die Kriegsverbrecher auf höchster politischer Ebene. Auf der Grundlage bislang mitunter nicht zugänglicher Quellen wirft Bohr einen umfassenden Blick auf ein bisher kaum bekanntes Kapitel bundesdeutscher Vergangenheitspolitik.

 

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg waren in zahlreichen westeuropäischen Ländern NS-Kriegsverbrecher inhaftiert. Im Zuge der Westbindung der Bundesrepublik wurden die meisten von ihnen entlassen. Lediglich in Italien und den Niederlanden verblieben insgesamt fünf Deutsche im Gefängnis: der SS-Mann Herbert Kappler, als Kommandeur der Sicherheitspolizei verantwortlich für das Massaker in den Ardeatinischen Höhlen, sowie die »Vier von Breda«, die maßgeblich an der Ermordung der niederländischen Juden beteiligt gewesen waren. Hochrangige deutsche Politiker, unter ihnen die Bundeskanzler Brandt und Schmidt, setzten sich für ihre Freilassung ein.

 

Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Bremen, des Vereins „Erinnern für die Zukunft e.V.“ und des Jobcenters Bremens in Kooperation mit dem Kukoon. Sie findet im Rahmen des Programms zum „27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ statt. Beginn ist um 19.30 Uhr im Kukoon, Buntentorsteinweg 29. Der Eintritt ist frei.

 

Weitere Informationen:

 

Tobias Peters

Landeszentrale für politische Bildung Bremen

Tel. 0421-361 2098 | tobias.peters@lzpb.bremen.de

Birkenstraße 20-21| 28195 Bremen

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„Die Kriegsverbrecherlobby – Bundesdeutsche Hilfe für im Ausland inhaftierte NS-Täter“
21.12.2018 Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven und Jobcenter in Bremen und Bremerhaven am 24.12. und 31.12. geschlossen
(Presseinformation Nr. 8)

Zwischen den Feiertagen regulär geöffnet

 

Bremen/Bremerhaven/Osterholz: Die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven in Bremen, Bremerhaven, und im Landkreis Osterholz, sowie die Jobcenter in Bremen und Bremerhaven haben am 24.12. und 31.12. geschlossen.

 

Zwischen den Feiertagen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Kundinnen und Kunden zu den gewohnten Zeiten zur Verfügung.

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Schließtage
13.12.2018 Mehr Vermittlungen als erhofft
(Presseinformation Nr. 7)

Eine der Hauptaufgaben des Jobcenters Bremen ist die Integration der Menschen in Arbeit. Das ist in 2018 erfolgreich gelungen. Bisher sind bereits 9.279 Menschen integriert worden. Das sind 570 mehr als 2017. Bis zum Ende des Jahres werden knapp 11.000 erreicht werden. Noch besser sehen die Ergebnisse bei geflüchteten Menschen aus: Mit 1.471 Integrationen von Menschen aus den 8 wichtigsten Asylherkunftsstaaten wurden die ursprünglich geplanten 1.031 Integrationen deutlich übertroffen. Die Gesamtzahl der vom Jobcenter betreuten „erwerbsfähigen Leistungsberechtigten“ (ELB), also der Menschen, die arbeiten können, ist um 3,3 Prozent auf 55.039 zurückgegangen.

 

Schwerpunktmäßig hat das Jobcenter im Jahr 2018 Menschen ohne Berufsabschluss, Langzeitleistungsbezieherinnen und -bezieher, Alleinerziehende, Jugendliche und geflüchtete Menschen auf ihrem Weg in Arbeit und die Gesellschaft unterstützt. Sie sind diejenigen, die es auf dem Arbeitsmarkt am schwersten haben. Daneben wurden aber auch alle anderen arbeitslosen und arbeitssuchenden Menschen mit unterschiedlichen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert.

 

2018 hat das Angebot „Joblinge“ begonnen. Beim Joblinge-Programm werden ausbildungsplatzsuchende Jugendliche eng begleitet. 81 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden mit der Unterstützung des Programmes einen Ausbildungsplatz. ReStart ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Daimler AG und der Agentur für Arbeit für langzeitarbeitslose Menschen, das wir auch 2018 erfolgreich weiterführen konnten. Nach einer Vorbereitungsmaßnahme, Auswahlgesprächen und einem Schnupperpraktikum konnten in bisher zwei Wellen 68 Menschen eine einjährige befristete Anstellung bei Daimler aufnehmen. Die dritte Welle wird im Februar des nächsten Jahres in Beschäftigung gehen. Dieses Förderpraktikum bei Daimler bringt Berufserfahrung, stärkt das Selbstbewusstsein und die Arbeitsmarktfähigkeit und fördert die soziale Reintegration und Teilhabe an der Gesellschaft.

 

Insgesamt standen dem Jobcenter im Jahr 2018 55,4 Millionen Euro für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Eingliederungstitel (EGT) zur Verfügung. 4,4 Millionen davon wurden dem Jobcenter erst mit der endgültigen Haushaltsmittelzuteilung im Juli zugeteilt.

 

Susanne Ahlers, Geschäftsführerin des Jobcenters blickt zufrieden auf das Jahr zurück. „Wir haben die gesamten Gelder, die uns Anfang des Jahres sicher zur Verfügung gestellt wurden, sinnvoll für Weiterbildungen und andere Unterstützungsmaßnahmen für unsere Kundinnen und Kunden ausgegeben. Dass zum Ende des Jahres trotzdem rund 3 Millionen Euro im EGT übrigbleiben, liegt daran, dass der Bundestag erst im Juli final beschlossen hat, wieviel zusätzliche Gelder wir zur Verfügung haben würden. Von diesen zusätzlichen 4,4 Millionen konnten wir 3 Millionen nicht mehr zielgerichtet und sinnvoll für unsere Kundinnen und Kunden investieren. Für passende und gute Angebote brauchen wir Zeit, um diese zu planen und auf den Weg zu bringen.“ Thorsten Spinn, stellvertretender Geschäftsführer und für den Bereich Markt & Integration verantwortlich, unterstützt sie: „Wir wussten, dass die Programme für langzeitarbeitslose Menschen kommen würden und begrüßen diese auch ausdrücklich. Allerdings konnten wir 2018 diese Maßnahmen noch nicht umsetzen, weil es die gesetzliche Grundlage noch nicht gibt. Erst im nächsten Jahr haben wir die Chance.“

 

Für 2019 plant das Jobcenter Bremen mit einem weiteren deutlichen Anstieg des Eingliederungstitels. Das Eingliederungsbudget wird voraussichtlich 67,8 Millionen Euro umfassen. „Die Herausforderung wird ähnlich wie in diesem Jahr sein. Einerseits wollen wir natürlich alle unsere Kundinnen und Kunden bestmöglich fördern und schlussendlich in Arbeit bringen. Damit sie dann keine staatliche Unterstützung mehr benötigen. Wir fördern alle Menschen, wo dies möglich ist. Finanzielle Gründe spielen dann keine Rolle. Nur ist dies auch nicht bei jeder und jedem möglich. Hinzu kommt, dass natürlich auch wir als Arbeitgeber in Konkurrenz zu anderen Arbeitgebern stehen: Es wird auch für uns schwieriger, gutes Personal für die anspruchsvolle und teilweise auch herausfordernde Arbeit im Jobcenter zu finden“, blickt Susanne Ahlers gespannt in die Zukunft.

 

Es bleibt dabei: Knapp 75 Prozent der Arbeitslosen in der Stadt Bremen haben keinen Berufsabschluss. Um diesen Menschen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, investiert das Jobcenter Bremen weiterhin genau in diese Zielrichtung. Schwerpunkte in der Arbeitsvermittlung werden auch im Jahr 2019 deshalb wieder die Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW), wozu auch abschlussorientierte Umschulungen gehören, sowie Unterstützungsangebote wie Praktika, Anpassungsqualifizierungen und Vermittlungsgutscheine sein. Einen breiten Raum werden die neuen Instrumente des Teilhabechancengesetzes einnehmen. Hinzu kommen Eingliederungszuschüsse und Arbeitsgelegenheiten sowie weitere Maßnahmen. Handlungsschwerpunkte werden Geflüchtete, Alleinerziehende und Frauen sowie Langzeitarbeitslose und Jugendliche sein. „Hier sehen wir weiterhin die größte Notwendigkeit zu fördern, weil diese Menschen es aus unterschiedlichen Gründen schwer haben, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen“, verdeutlicht Thorsten Spinn die Planung für 2019.

 

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Das Jobcenter Bremen ist Grundsicherungsträger in der Stadt Bremen und damit unter anderem zuständig für die Sicherstellung des Lebensunterhaltes sowie für Weiterbildung und Integration der Menschen in Arbeit, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) beziehen.

 

Bei einer Einwohnerzahl von ca. 568.000 in Bremen beziehen ca. 79.000 Menschen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II. Etwa 20.000 Erwachsene davon sind arbeitslos gemeldet. Insgesamt werden rund 400.000.000 Euro für das Arbeitslosengeld II sowie die Kosten der Unterkunft aufgewandt.

 

Träger des Jobcenters Bremen sind die Stadt Bremen und die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven.

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Mehr Vermittlungen als erhofft
04.12.2018 Jobcenter Bremen am 10. und 11.12.2018 geschlossen
(Presseinformation Nr. 6)

Bremen. Am Montag und Dienstag, den 10. und 11. Dezember 2018 hat das Jobcenter Bremen geschlossen. Alle Jobcenter-Standorte sind betroffen. Kundinnen und Kunden, die an diesen Tagen einen Besuch in ihrem Jobcenter planen, werden gebeten, einen anderen Tag zu nutzen. Bereits vereinbarte Termine finden statt.

 

Wichtig: Für Notfälle sind Ansprechpartnerinnen und -partner vor Ort.

 

Hintergrund sind die bundesweiten Systemausfälle im November, die zu Bearbeitungsrückständen geführt haben.

 

Das Servicecenter ist wie gewohnt ganztägig von 8 Uhr bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0421 5660 0 erreichbar.

 

Die Jugendberufsagentur (JBA) ist von den Schließtagen nicht betroffen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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Jobcenter Bremen am 10. und 11.12.2018 geschlossen
27.11.2018 [an]docken – offizielle Eröffnung eines neuen Angebotes für schwer erreich-bare junge Menschen von 18 bis 25 Jahren in der Bremer City
(Presseinformation Nr. 5)

Es gibt sie auch in Bremen: junge Menschen, die keine staatlichen Leistungen beziehen, obwohl sie Anspruch darauf hätten. Die sich gerade im Übergang von der Jugendhilfe ins Erwachsenensystem befinden und keine Ansprechperson mehr haben. Die oftmals auch ohne festen Wohnsitz sind und abwechselnd bei Freunden oder sogar auf der Straße schlafen müssen. Die Unterstützung beim Lösen von unterschiedlichsten Problemen benötigen, von der Verschuldung bis zum fehlenden Schulabschluss, ohne den sie keine Chance auf einen Ausbildungsplatz oder eine existenzsichernde Arbeit haben.

 

Hier setzt die Maßnahme [an]docken an und bietet jungen Menschen von 18 bis 25 Jahren unterschiedlichste niedrigschwellige und individuelle Hilfestellungen an mit dem Ziel, sie wieder an das Hilfe- und Fördersystem anzubinden.

 

Willkommen im [dock] 11 in der Bremer Innenstadt.

 

Am 30. November 2018, um 12 Uhr, öffnet die Maßnahme [an]docken offiziell ihre Türen im [dock] 11, Wegesende 11, 28195 Bremen. Das Grußwort spricht die Geschäftsführerin des Jobcenters Bremen, Frau Susanne Ahlers. Hiermit laden wir Sie herzlich zur Eröffnung ein, um sich einen eigenen Eindruck über das Angebot [an]docken zu verschaffen.

 

Hintergrundinformationen

Die Maßnahme [an]docken richtet sich an schwer erreichbare junge Menschen, die auf verschiedene Art und Weise angesprochen werden: Im [dock] 11 (Wegesende 11, hinter C&A und dem Lloydhof) haben sie einen Treffpunkt und Rückzugsraum, wo sie für kleines Geld einen Kaffee trinken, gesund frühstücken, kostenfrei im W-LAN surfen oder auch Wäsche waschen und sogar duschen können. Das [dock] 11 ist immer montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. An mehreren Tagen pro Woche kann man auch [mobil] andocken, denn das Team fährt mit einem speziell ausgerüsteten Bus die informellen Treffpunkte Bremens an. Immer im Gepäck: offene Ohren, heißer Kaffee und freies W-LAN nebst Computer und Drucker.

 

Die Maßnahme [an]docken wird im Zeitraum 1.08.2018 bis 31.07.2020 zu 100% vom Jobcenter Bremen gefördert und durchgeführt von der Waller Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbh gemeinnützig (WaBeQ) in Kooperation mit dem Zentrum für Schule und Beruf (ZSB) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Bremen.

 

 

 

 

 

Kontakt:

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung

Daniela Knöbl, Getreidestr. 16-18, 28217 Bremen Tel. 0421 / 9896 0564 oder 0176 / 1005 9611 d.knoebl@wabeq.de

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06.09.2018 Gesundheitstag im Jobcenter
(Presseinformation Nr. 4)

Bremen, 06.09.2018. Gestern  drehte sich im Jobcenter Bremen einmal nicht alles um Arbeit und Qualifizierung, sondern um Gesundheitsthemen. Rund 30 Kundinnen und Kunden folgten der gemeinsam mit der IKK gesund plus im Auftrag aller gesetztlichen Krankenkassen im Land Bremen ausgesprochenen Einladung ins Jobcenter, Geschäftsstelle Ost II.

Vor Ort konnten Besucherinnen und Besucher eine Körperanalyse („Bioimpedanzanalyse“) durchführen lassen, sowie den Stand der Ernährung in Bezug auf Zucker und der Lunge prüfen lassen. Informationen gab es zum Thema Gesundheit, Bewegung und Entspannung in Form eines Schnupperkurses.

 

Das Jobcenter Ost II geht mit dem Projekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“ völlig neue Wege. Eine anerkannte Ausbildung ist nach wie vor der wichtigste Baustein in einer Berufsbiographie. Allerdings spielen des Weiteren eine körperliche und seelische Ausgeglichenheit eine wichtige Rolle, um das Leben und auch deren Krisen zu meistern.

„Mit diesem freiwilligen Angebot wollen wir den Kundinnen und Kunden im doppelten Sinne den Rücken stärken. Gemeinsam mit der IKK gesund plus, die im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen die Projektkoordination übernimmt, können wir den Menschen eine Idee geben, wie sie sich selbst durch eine gesunde Lebensweise, Bewegung und Entspannung stärken können. Wir sind überzeugt, dass dies einer von vielen wichtigen Faktoren ist, wenn es darum geht, eine Zeit der Arbeitslosigkeit zu überwinden,“ berichtet Gordon Frese vom Jobcenter, Geschäftsstelle Ost II.

 

Darüber hinaus sieht Tanja Ritter von der IKK gesund plus, Präventionsbeauftragte Bremen, langanhaltende Arbeitslosigkeit als Risikofaktor für die Gesundheit. „Ziel des Projektes ist es, erwerbslose Menschen für die speziell auf sie ausgerichteten Angebote der gesetzlichen Krankenkassen, z.B. zur Stressbewältigung oder zur gesunden Ernährung und Bewegung, zu sensibilisieren und zur freiwilligen Teilnahme zu motivieren“, so die Gesundheitsexpertin.

 

Der Gesundheitstag war nur der Anfang von einer Reihe von Angeboten, die in den nächsten Monaten folgen werden. Kundinnen und Kunden, die bereits jetzt schon Interesse an mehr Informationen haben, können gratis an fünfwöchigen Entspannungs- und Bewegungskursen teilnehmen, um die Angebote genauer kennen zu lernen.

Neben Muskelfunktionstraining, Rückengesundheit und Pilates können auch Yoga oder QiGong getestet werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jobcenter informieren gerne über die nächsten Schritte innerhalb dieses Modellprojektes.

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Foto Gesundheitstag Jobcenter Ost II

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PI Gesundheitstag Jobcenter Ost II
22.05.2018 Jobcenter Bremen am Dienstag, den 29.05.2018 geschlossen
(Presseinformation Nr. 3)

Bremen. Am Dienstag, den 29. Mai 2018, findet eine Personalversammlung im Jobcenter Bremen statt. Alle Jobcenter-Standorte sind deshalb geschlossen. Kundinnen und Kunden, die am 29. Mai einen Besuch in ihrem Jobcenter planen, werden gebeten, einen anderen Tag zu nutzen.

 

Bereits terminierte Vorsprachen finden wie vereinbart statt.

 

Das Servicecenter ist wie gewohnt ganztägig von 8 Uhr bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0421 5660 0 erreichbar.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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PI_JC_Bremen_Schliesstag_am_29.05.2018.pdf
19.04.2018 Welcome to the… Metal-Day!!!
(Presseinformation Nr. 2)

Bremen. Erstmalig veranstaltet die Geschäftsstelle Ost II des Jobcenters Bremen den Metal-Day. In der vierten Etage des Jobcenters in der Kurfürstenallee 130 stellen Arbeitgeber aus dem Bereich Handwerk/Metall ihre Unternehmen und die Möglichkeiten für den Berufseinstieg vor. Hintergrund: Die Metallbranche sucht händeringend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb bringt das Jobcenter auf der Berufsinformationsmesse Arbeitsuchende mit den Arbeitgebern und Personaldienstleistern zusammen. Die Geschäftsstelle Ost II organisiert den Metal-Day ganz bewusst. „Der erste Schritt ist immer der schwerste. Wenn die oder der Arbeitsuchende im direkten Kontakt mit dem Arbeitgeber ist und die Chemie passt, haben sie eine deutlich bessere Chance eingestellt zu werden“, so Gordon Frese, Geschäftsstellenleiter des Standortes.

 

Der Vormittag bietet Vorträge, Beratungsmöglichkeiten und spannenden Informationen. Zudem informieren die Vermittlerinnen und Vermittler über Fortbildungsmöglichkeiten im handwerklichen Bereich/Metall und beraten an diesem Tag auch über die Vorbereitung auf die Externenprüfung als Nachqualifizierung.

 

Tipp: Bringen Sie Ihren aktuellen Lebenslauf mit.

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Welcome to the… Metal-Day!!!
07.02.2018 Zwangsmaßnahmen gegen soziale Außenseiterinnen und Außenseiter im Nationalsozialismus
(Presseinformation Nr. 1)

Im Rahmen des Programmes zum "27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" veranstalten das Jobcenter Bremen, die Stadtbibliothek Bremen und "Erinnern für die Zukunft e.V." eine gemeinsame Veranstaltung mit Prof. Dr. Wolfgang Ayaß. Der Kasseler Historiker berichtet am Dienstag, 13. Februar 2018, um 18 Uhr in der Zentralbibliothek (Am Wall 201 – Wall-Saal) über »Zwangsmaßnahmen gegen soziale Außenseiter und Außenseiterinnen im Nationalsozialismus«. Im Anschluss an den Vortrag werden Susanne Ahlers (Geschäftsführerin des Jobcenters Bremen) und Dr. Petra Kodré (Abteilungsleiterin Soziales bei der Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport) mit Professor Ayaß über die Rolle der Behörden diskutieren. Begrüßt und eröffnet wird die Veranstaltung von Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek. Die Diskussion wird Dr. Thomas Köcher, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung, leiten.

 

In seinem Vortrag wird Prof. Ayaß darstellen, auf welcher Grundlage die Sozial- und Arbeitsverwal-tung in der Zeit des Nationalsozialismus gehandelt und welche Zwangsmaßnahmen sie gegen diese Menschen eingesetzt hat. Thema des Vortrages wird auch die Rolle der Verwaltung sein, die nach 1933 auf der Basis bestehender Gesetze aus der Weimarer Republik eine ganze Gruppe von Menschen verfolgt hat.

 

Professor Ayaß beschäftigt sich intensiv mit der Verfolgung einer Gruppe in der Zeit des Nationalsozialismus, die bis vor wenigen Jahren gar nicht im Blickpunkt des Gedenkens stand: den sogenannten "Asozialen". Es handelte sich um unterschiedliche Menschen, die unter dem Sammelbegriff "asozial" verfolgt und auch in Konzentrationslager verschleppt wurden. Unter ihnen Wohnungslose, Prostituierte, Bettler/innen, Landstreicher/innen, Sinti und Roma, Alkoholkranke, in geringerer Zahl auch Zuhälter und Personen, die mit Unterhaltszahlungen im Rückstand waren. Gemeinsam war ihnen allenfalls, dass ihre Verfolger/innen sie als "arbeitsscheu" ansahen.

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von Jobcenter Bremen, Stadtbibliothek Bremen und "Erinnern für die Zukunft e.V." im Rahmen des Programmes zum "27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus". Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, Am Wall 201. BesucherInnen werden gebeten, den Zugang Am Wall zu benutzen. Der Eintritt ist frei.

 

Pressekontakt:

Tobias Peters , Stadtbibliothek Bremen, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit | Veranstaltungen
Am Wall 201 |28195 Bremen
Tel: 0421 361-4708|Fax: 0421 496-4708
Mail: tobias.peters@stadtbibliothek.bremen.de
Web: www.stabi-hb.de

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Zwangsmaßnahmen gegen soziale Außenseiter und Außenseiterinnen im Nationalsozialismus
13.12.2017 Eingliederungstitel ausgeschöpft
(Presseinformation Nr. 4)

57,4 Millionen Euro standen dem Jobcenter Bremen als Eingliederungstitel (EGT) im Jahr 2017 für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Verfügung. Zum Ende des Jahres wird das Jobcenter Bremen den EGT mit 99,9 Prozent nahezu vollständig aufgebraucht haben.

„Wir sind schon ein bisschen stolz darauf, dass wir fast die kompletten Haushaltsmittel für unsere Kundinnen und Kunden ausgeben konnten. Das ist eine schöne Bestätigung für die richtig gute Arbeit, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Jahr geleistet haben“, freut sich Susanne Ahlers, Geschäftsführerin des Jobcenters Bremen. Die Punktlandung kommt nicht von ungefähr. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2016 stand in etwa fest, in welcher Höhe der Bund für das Folgejahr Finanzmittel für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Verfügung stellen würde. Dadurch wurde eine seriöse Planung ermöglicht. „In 2017 wurden dem Jobcenter keine Gelder nachträglich zugewiesen. Anders als in 2016, als flüchtlingsinduzierte Zahlungen zwar die Integration der geflüchteten Menschen unterstützen sollten, es aber einfach zu spät war, alle Mittel sinnvoll und zielgerichtet zu investieren“, so Thorsten Spinn, stellvertretender Geschäftsführer und im Jobcenter für Markt und Integration zuständig.

Für 2018 plant das Jobcenter Bremen mit einem geringeren Eingliederungstitel. Das Eingliederungsbudget wird voraussichtlich 55 Millionen Euro umfassen. Hinzu kommen die Vorbindungen, also die Finanzmittel, die bereits für laufende und länger andauernde Maßnahmen verplant sind, sowie steigende Kosten für Infrastruktur und Personal. „Es ist wichtig, eine gute und ausreichende Personalausstattung zu haben. Damit können wir unseren Kundinnen und Kunden eine enge und intensive Betreuung anbieten“, erklärt Susanne Ahlers dazu.

Knapp 70 Prozent der Arbeitslosen in der Stadt Bremen haben keinen Berufsabschluss. Um diesen Menschen die Rückkehr in den Arbeitsmarkt oder erstmal die Aufnahme einer Beschäftigung zu ermöglichen, investiert das Jobcenter Bremen genau in diese Zielrichtung. Schwerpunkte in der Arbeitsvermittlung werden im Jahr 2018 deshalb die Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW), wozu auch abschlussorientierte Umschulungen gehören, sowie Unterstützungsangebote wie Praktika, Anpassungsqualifizierungen und Vermittlungsgutscheine sein. Hinzu kommen Eingliederungszuschüsse, Arbeitsgelegenheiten, die Förderung von Arbeitsverhältnisse, wozu auch das Landesprogramm LAZLO gehört sowie weitere Maßnahmen. Handlungsschwerpunkte werden Migrantinnen und Migranten, Alleinerziehende und Frauen sowie Langzeitarbeitslose und Jugendliche sein. „Hier sehen wir die größte Notwendigkeit, dass das Jobcenter Bremen gezielt Menschen unterstützt, die es aus unterschiedlichen Gründen schwer haben, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen“, skizziert Thorsten Spinn die Planung für 2018.

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06.10.2017 Mütter des Grundgesetzes
(Presseinformation Nr. 3)

Im Jobcenter Bremen ist die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu sehen. Die Ausstellung gastiert vom 09.-20.10.2017 im Doventorsteinweg 48-52, 28219 Bremen im Eingangsbereich des Jobcenters Bremen Mitte und ist Montag bis Mittwoch von 8-16 Uhr, donnerstags von 8-18 Uhr und freitags von 8-13 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Sie zeigt die Lebensbilder von vier Politikerinnen, die durch ihre unmittelbare Mitwirkung am Grundgesetz und der verfassungsrechtlichen Verankerung der Gleichberechtigung von Frauen die Basis für dieses Prinzip schufen.

„Frauen und Männer sind gleichberechtigt“ – so lautet Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes. Formuliert wurde damit im Jahr 1949 ein Programm, nicht eine Aussage über die Realität. Seiner Verankerung im Grundgesetz gingen heftige Diskussionen voraus. Ohne das Engagement der vier Frauen im Parlamentarischen Rat und der vielen Frauen, die sich in der Öffentlichkeit für die volle Gleichberechtigung stark machten, wäre es zu dieser Formulierung nicht gekommen. 

Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel – das waren die vier weiblichen Mandatsträgerinnen des insgesamt 65 Abgeordnete umfassenden Parlamentarischen Rats. Ihrem Einsatz ist es maßgeblich zu verdanken, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu den konstituierenden Merkmalen des jungen Staates wurde.

Die Ausstellung würdigt das politische Engagement, das die vier politischen Weggefährtinnen in den ersten Jahren der Bundesrepublik gezeigt haben. Anlässlich der ersten Preisverleihung des Helene Weber Preises am 5. Mai 2009 wurde die Ausstellung erstmals gezeigt und ist seitdem in ganz Deutschland unterwegs.

 

Veranstaltungshinweis: 16.10.17 „Was hat das Jobcenter mit den Müttern des Grundgesetzes zu tun?“

 

„Was hat das Jobcenter mit den Müttern des Grundgesetzes zu tun“ – so lautet der Titel eines Gespräches zwischen Jobcenter Geschäftsführerin Susanne Ahlers mit der Jobcenter Gleichstellungsbeauftragten Martina Zeitz und der stellvertretenden Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Mira Sander.

Das Gespräch findet statt im Eingangsbereich in unmittelbarer Nähe der Ausstellung im Jobcenter Bremen Mitte, Doventorsteinweg 48-52, 28195 Bremen am 16.10.2017 um 15 Uhr statt. Bürgerinnen und Bürger sowie Medienvertreterinnen und -Vertreter sind herzlich dazu eingeladen.

 

Die Begleitbroschüre zur Ausstellung finden Sie hier.

Download des Textes:

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02.08.2017 Frauen wollen arbeiten – neue Arbeit in der Düne!
(Presseinformation Nr. 2)

Bremen, 02.08.2017. 15 Frauen zwischen 22 und 61 Jahren treffen sich täglich im Bewohnertreff Grohner Düne. Montags bis freitags von 8:00 – 14:00 Uhr lernen sie in der Arbeitsgelegenheit „Kreativwerkstatt Internationen Handarbeitstechniken wie häkeln, stricken, nähen und fertigen aus Papier, Pappen, Filzen oder Reststoffen Dekorationselemente, Spielzeuge und dergleichen. Die Teilnehmerinnen der Arbeitsgelegenheit sollen ihre Beschäftigungsfähigkeit wiedererlangen, sie sollen längerfristig stabilisiert und ermutigt werden, erste Schritte für die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu gehen.

Die „Kreativwerkstatt International“ ist eins von ganz unterschiedlichen Angeboten, die im Bewohnertreff stattfinden. In der „Kreativwerkstatt international“ gehen langzeiterwerbslose Frauen in den Bereichen Textil und Gestaltung einer sinnvollen Beschäftigung nach. Mit dem Beschäftigungsangebot werden die Frauen auf ihrem Weg der sozialen bzw. arbeitsmarktlichen Integration unterstützt. Die Teilnehmerinnen der Projekte wohnen zum Teil in der Grohner Düne - kommen aber auch aus anderen Stadtteilen des Bremer Nordens. Eine Mischung ist gewollt und dient der Öffnung und Akzeptanz der Grohner Düne. Die Projekte bieten einen geschützten, aber nicht isolierten, Rahmen für Frauen sich auch außerhalb ihrer Familienarbeit auszuprobieren und gemeinsam mit Kolleginnen Erfolge zu erleben. Schlüsselkompetenzen werden durch die produktorientierten Arbeiten gestärkt. Aktuell nehmen 15 Frauen an der Arbeitsgelegenheit teil.

In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Bremen und dem Quartiersmanagement Grohn beteiligt sich das alz an der Verbesserung der sozialen Situation der Bewohnerinnen der Grohner Düne. Der Bewohnertreff der Grohner Düne wird über das Amt für Soziale Dienste organisiert und wird finanziell durch die Förderprogramme WiN – Wohnen in Nachbarschaften, Soziale Stadt und LOS – Lokales Kapital für soziale Zwecke ausgestattet.

Zitate:

Susanne Ahlers (Geschäftsführerin des Jobcenters Bremen): „Als Jobcenter wollen wir natürlich unsere Kundinnen unterstützen, ihren Weg in die Arbeitswelt zu finden. Wir sehen uns als Träger der Grundsicherung aber auch gesellschaftspolitisch in der Verantwortung, unseren Teil an der Verbesserung der sozialen Situation der Bewohnerinnen der Grohner Düne zu leisten.“

Ulrich Ipach (Geschäftsführer alz):  „Es freut mich, dass es zusammen mit dem Jobcenter Bremen gelungen ist, ein Projekt einzurichten, was dazu beitragen wird die Grohner Düne und die Menschen, die dort und umzu leben in einem besseren Licht erscheinen zu lassen. Die Düne ist viel besser als Ihr Ruf!“

Kirsten Gharbaoui (Projektleiterin Kreativwerkstatt International, alz): „Wir sind so vielfältig wie die Materialien, die wir verarbeiten. Bei uns steht die Frau als Mensch im Vordergrund und nicht als Angehörige eine Ethnie oder Gesellschaftsschicht. Jede Frau macht unser Projekt ein klein wenig reicher.“

Claudia Wiegandt (Quartiersmanagement Grohn): „Das Quartiersmanagement Grohn stößt Projekte an, die unter anderem Menschen zu Gute kommen, die auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind. Die alz-Maßnahmen sind auf die Bedarfe der Menschen hier vor Ort ausgerichtet und ich freue mich, dass insbesondere auch Teilnehmerinnen aus der Grohner Düne hier im Bewohnertreff an den alz-Maßnahmen teilnehmen.“

 

Das Jobcenter Bremen ist Grundsicherungsträger in der Stadt Bremen und damit unter anderem zuständig für die Sicherstellung des Lebensunterhaltes und für Weiterbildung und Integration in Arbeit der Menschen, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) beziehen.

Bei einer Einwohnerzahl von ca. 550.000 beziehen knapp 80.000 Menschen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II. Knapp 22.000 Erwachsene davon sind arbeitslos gemeldet. Insgesamt werden knapp 400.000.000 Euro für das Arbeitslosengeld II sowie die Kosten der Unterkunft aufgewandt.

Träger des Jobcenters Bremen sind die Stadt Bremen und die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven.

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Frauen wollen arbeiten – neue Arbeit in der Düne!
24.01.2017 Jobcenter Bremen hat 50,4 Millionen in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen investiert
(Presseinformation Nr. 1)

Insgesamt 53,5 Millionen Euro standen dem Jobcenter Bremen im Jahr 2016 im Eingliederungstitel (EGT) für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Verfügung. 50,4 Millionen Euro, und damit 94,3 Prozent der insgesamt verfügbaren Mittel, konnte das Jobcenter Bremen für seine Kundinnen und Kunden investieren. Die Maßnahmen umfassen u.a. berufliche Weiterbildungen (30,8%), Eingliederungszuschüsse an Arbeitgeber (4,5%), Förderung von Arbeitsverhältnissen (6,1%), Arbeitsgelegenheiten (16%) oder Aktivierung und berufliche Eingliederung (27%).

„Wir haben knapp 8 Millionen Euro mehr investiert als im Vorjahr. Mit dem Ergebnis können wir deshalb zufrieden sein. Auch weil sich die Mittel kurzfristig erhöht haben und deshalb eigens neue Maßnahmen entwickelt und geschaffen werden mussten,“ blickt Susanne Ahlers, Geschäftsführerin des Jobcenters, zurück. „Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden die passenden Maßnahmen offensiv an und freuen uns auch, wenn die Menschen mit eigenen Ideen auf uns zukommen. Die Maßnahmen müssen unsere Kundinnen und Kunden voranbringen und die Chancen erhöhen, eine Arbeitsstelle zu finden“, so Ahlers.

Vor dem Hintergrund der zusätzlichen Betreuung der geflüchteten Menschen in Bremen wurden dem Jobcenter von Seiten der Bundesregierung in zwei Tranchen zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt. Schätzwerte zur ersten Tranche wurden durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Dezember 2015 veröffentlicht, also nach Ende der Finanzplanung für 2016. Die erste Tranche erfolgte im März. Die Zuteilung der zweiten Tranche erfolgte Ende April 2016.

Das Jobcenter Bremen ist Grundsicherungsträger in der Stadt Bremen und damit unter anderem zuständig für die Sicherstellung des Lebensunterhaltes und für Weiterbildung und Integration in Arbeit der Menschen, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) beziehen.

Bei einer Einwohnerzahl von ca. 550.000 beziehen knapp 78.000 Menschen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II. Knapp 22.000 Erwachsene davon sind arbeitslos gemeldet. Insgesamt werden knapp 400.000.000 Euro für das Arbeitslosengeld II sowie die Kosten der Unterkunft aufgewandt.

Träger des Jobcenters Bremen sind die Stadt Bremen und die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven.

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170124_PI_Jobcenter_Auslastung_EGT.pdf
16.11.2016 Sprachbarrieren gemeinsam überwinden
(Presseinformation Nr. 7)

Bremen, 16.11.2016. Seit Juli 2016 nehmen knapp 50 geflüchtete Menschen an der Arbeitsgelegenheit (AGH) „Arbeit und Integration“ teil. Fünf Menschen arbeiten im Treffpunkt Café im Familien- und QuartiersZentrum Neue Vahr Nord, die übrigen in den anderen sieben Einsatzorten. Zentraler Inhalt der Arbeitsgelegenheit ist es, Flüchtlinge und Personen mit Migrationshintergrund mit geringen oder nicht vorhandenen Deutschkenntnissen an den Arbeitsmarkt heranzuführen. Dazu werden die Teilnehmenden unter umfassender und dauernder Begleitung von Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern begleitet und tätigkeitsbezogene Kenntnisse der deutschen Sprache vermittelt. Die Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern leisten darüber hinaus Unterstützung bei Herausforderungen des alltäglichen Lebens (u.a. Wohnungssuche, Umgang mit Behörden). Ziel ist der Abbau von Sprachbarrieren als zentrales Vermittlungshemmnis. Zusätzlich werden den Teilnehmenden persönliche Paten zur Seite gestellt.

 

„Arbeit und Integration“ ist seit Sommer dieses Jahres ein neues Angebot für Flüchtlinge in Bremen. Das Jobcenter Bremen bietet die Arbeitsgelegenheit (AGH) als Verbundmaßnahme mit der bras e.V., dem Förderwerk Bremen GmbH sowie dem Arbeit und Lernzentrum e.V. (alz) für geflüchtete Menschen an. Die Arbeitsgelegenheit wurde eigens für Menschen konzipiert, die neu in Bremen sind, die die Sprache und Kultur noch nicht kennen und einen Zugang zum Arbeitsmarkt finden wollen.

 

Die zentrale Anlaufstelle für alle Einsatzstellen ist in den Räumen der bras e.V., Stavendamm 8, 28195 Bremen. In dieser Anlaufstelle wird geklärt, welche Unterstützung die Menschen benötigen und dies auch mit den zuständigen Arbeitsvermittlerinnen und -vermittlern beim Jobcenter abgestimmt. Je nach persönlicher Eignung, Neigung und Vorerfahrungen der Teilnehmenden wird dann die passende Einsatzstelle ausgewählt.

„Seit Sommer beantragen zunehmend mehr geflüchtete Menschen bei uns Leistungen nach dem SGB II, wenn die Asylverfahren abgeschlossen sind. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die allermeisten hochmotiviert sind und schnell Arbeit finden wollen. So einfach ist das oft leider nicht, weil sie zum einen die fachlichen Voraussetzungen mitbringen und zum anderen die Sprache beherrschen müssen. Und die Sprache ist der Schlüssel zur Gesellschaft. Hier müssen wir ran“, so Susanne Ahlers, Geschäftsführerin des Jobcenters Bremen.

 

Uwe Mühlmeyer, Geschäftsführer des Förderwerkes, bestätigt die Erfahrung. Er betont, dass „die Menschen in einem ersten Schritt in der Gesellschaft ankommen und die Sprache lernen müssen und in der Regel erst dann eine Arbeit oder Qualifizierung aufnehmen können. Deshalb ist das Jobcenter auf uns, die bras und das alz mit dem Wunsch zugekommen, eine Verbundmaßnahme zu entwickeln. Gemeinsam haben wir die Arbeitsgelegenheit „Arbeit und Integration“ entwickelt.“

 

„Zusammen mit unserem Sprachmittler lernen die Menschen die Arbeitsabläufe in einem Café und in der Küche, lernen die Sprache und auch das Fachvokabular und knüpfen Freundschaften, auch zu den anderen Gästen im Café“, freut sich Andrea Strebe, Betriebsleiterin im Treffpunkt Café im Familien- und QuartiersZentrum Neue Vahr Nord, einem der insgesamt acht Einsatzorte.

 

Zitate von Teilnehmenden

„Ich finde diese Maßnahme toll, weil ich nicht nur die Sprache in Verbindung mit der Arbeit lerne sondern ich bekomme auch einen Einblick in die Kultur hier.“ (Frau Narjs Sleman)

„Es ist viel einfacher die Sprache zu lernen, weil ich durch die anderen in der Küche eine tolle Unterstützung bekomme.“ (Frau Wioletta Barbara Gorecka)

„Ich finde, dass diese soziale Einrichtung eine sehr gute ist, da wir hier eine effiziente Möglichkeit haben, die Sprache bei der Arbeit zu erlernen... Und wir erleben eine gewisse Integration von Kultur und Sprache.“ (Herr Adel Guirguis)

„Menschen die älter sind, sind manchmal komisch zu uns. Sie verstehen unsere Sprache nicht und auch unsere Kultur nicht, aber hier im FQZ ist das etwas anders. Durch das Mittagessen und auch andere Veranstaltungen sind wir nah in Kontakt getreten, das ist toll.“ (Herr Sherzad Darman Rasho)

Einsatzort

Stadtteil

Plätze

Träger

Gartenbau

Vegesack

7

alz

Lagerwirtschaft

Vegesack

8

alz

Bootsbau

Woltmershausen

6

bras

Textilverarbeitung   (nur für Frauen)

Obervieland

6

bras

Gastgewerbe,   Café

Vahr

5

Förderwerk

Animation   Freizeit

Mitte

7

bras

Hochbau   (Mauern)

Gröpelingen  

6

Förderwerk

Metallbau

Neustadt

5

bras

   

50

 

 

Kontakt:

Christian Ludwig, Pressesprecher Jobcenter Bremen: 0421 178 2986

Uwe Mühlmeyer, Geschäftsführer Förderwerk Bremen: 0421 160 9250

Andrea Strebe, Betriebsleiterin Treffpunkt Café: 0421 69 62 3152

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Sprachbarrieren gemeinsam überwinden
16.08.2016 Jobcenter unterzeichnet "Charta der Vielfalt"
(Presseinformation Nr. 6)

Bremen. Die Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt e.V., Aletta Gräfin von Hardenberg, überreichte gestern (15.08.2016) am Rande der Veranstaltung Charta der Vielfalt im Kundencenter der Daimler AG Bremen, die Beitrittsurkunde an Susanne Ahlers, Geschäftsführerin des Jobcenters.

Das Jobcenter Bremen ist eine Organisation mit einer vielfältigen Belegschaft. „Ich sehe genau diese Unterschiedlichkeit als Chance. Im Jobcenter arbeiten Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe, mit unterschiedlicher Muttersprache, Frauen und Männer, Menschen mit und ohne Kinder, Menschen mit und ohne Behinderungen, Junge und Alte. Und auch die Kundinnen und Kunden sind sehr unterschiedlich. Diese Unterschiedlichkeit ist eine Chance, Neues zu entwickeln und besser zu werden, weil verschiedene Perspektiven eingenommen werden können.“

Die Aufgabe des Jobcenters besteht gerade darin, Menschen zu unterstützen, so dass sie wieder selbst ihre Existenz sichern können. Insbesondere vor dem Hinter-grund der Flüchtlingssituation spielt dabei auch interkulturelle Kompetenz eine gro-ße Rolle. Diversity bestimmt daher die Tätigkeit des Jobcenters und das nicht nur hinter, sondern auch vor dem Schreibtisch.

 

Über das Jobcenter Bremen

Das Jobcenter Bremen (JC Bremen) ist eine der wichtigsten Institutionen in der Stadt Bremen. Bei einer Einwohnerzahl von ca. 550.000 beziehen knapp 76.000 Menschen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II. Gut 21.000 Leistungsberech-tigte sind unter 15 Jahre alt und Mitglied einer Bedarfsgemeinschaft (Familie). Ist das JC Bremen hier auch ausschließlich leistungsgewährend tätig, spielen die Kin-der und Jugendlichen für die Zukunft der Stadt eine große Rolle. Die Menschen egal welchen Alters oder welcher Herkunft brauchen eine Perspektive in Ausbil-dung und Beschäftigung.

Über die Charta

Der Verein Charta der Vielfalt e. V. tritt als Unternehmensinitiative seit 2010 dafür ein, Diversity Management fest in der deutschen Wirtschaft zu verankern. 2.000 Unternehmen und Institutionen mit insgesamt 7,4 Millionen Beschäftigten haben die Selbstverpflichtung Charta der Vielfalt bereits unterzeichnet und tragen dazu bei, Diversity Management in Deutschland gezielt zu fördern. Schirmherrin ist Bundes-kanzlerin Dr. Angela Merkel.

www.jobcenter-bremen.de

www.charta-der-vielfalt.de

 

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Jobcenter unterzeichnet Charta

Aletta Gräfin von Hardenberg (rechts) überreicht Susanne Ahlers die Urkunde

30.06.2016 Qualifikation ist Gold wert!
(Presseinformation Nr. 5)

Bremen/Bremerhaven/Osterholz-Scharmbeck: Auch bei der derzeit guten Arbeitsmarktlage gilt: ein guter beruflicher Abschluss ist Gold wert! Deshalb haben die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven sowie, die Jobcenter Bremen und Bremerhaven für das Jahr 2016 umfangreiche Fördermittel für berufliche Weiterbildung, für Qualifikation und Fortbildung eingeplant.

 

„Die Fördermittel wurden im Laufe des Jahres sogar noch erhöht. Es wird eine große Herausforderung für die Agentur für Arbeit und die Jobcenter, alle Fördermittel richtig und sinnvoll zu investieren. Immerhin stehen dafür nur noch sechs Monate zur Verfügung“, beschreibt Dr. Götz von Einem, Vorsitzender des Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven, die aktuelle Situation.

 

Jobcenter und Agentur sprechen bewusst von „investieren“. Susanne Ahlers, Geschäftsführerin des Jobcenters Bremen, betont: „Wir investieren tatsächlich in die Zukunft der Menschen. Jede Qualifikation ist Gold wert und erhöht die Chance, einen neuen oder attraktiveren Arbeitsplatz zu finden.“ Von Einem ergänzt: „Auch um einer Arbeitslosigkeit vorzubeugen nutzt erhöhte Qualifikation. Daher bieten wir lebensbegleitende berufliche Beratung ebenfalls für Menschen an, die derzeit noch in Beschäftigung sind.“

 

Bei Jobcentern und Agentur zeigt sich, dass das Interesse an Qualifizierung bei den Kundinnen und Kunden unterschiedlich ausgeprägt ist. Während Personen aus kaufmännischen Berufen sich eher aktiv fortbilden, bedarf es bei gewerblich-handwerklichen Berufen intensiverer Beratung durch die Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittler.

 

 

Breites Qualifizierungsangebot steht zur Verfügung

„Wir wünschen uns, dass die Menschen noch mehr von sich aus auf unsere Vermittlungsfachkräfte zukommen. Dass sie mit Ideen und konkreten Bildungsangeboten mit uns Termine vereinbaren und wir zusammen klären können, ob und welche Qualifizierung passt“, so Susanne Ahlers. Über KURSNET, das Portal für berufliche Aus- und Weiterbildung, können sämtliche Weiterbildungsmöglichkeiten in Bremen, Bremerhaven und umzu schnell gefunden werden (www.arbeitsagentur.de). Das Feld der möglichen Weiterbildungen ist breit. Es reicht von der umfangreichen Umschulung in der Pflegebranche, der Logistik oder im Büro mit Abschluss vor der Handelskammer bis hin zu fachlichen Modulen zu bestimmten Computerprogrammen, Schweißscheinen oder die Ausbildung zum Fahrer/-in für Busse oder LKWs. „Genau hinschauen lohnt sich“, weiß Friedrich Wilhelm Gruhl, Geschäftsführer des Jobcenters Bremerhaven. „Agentur und Jobcenter unterstützen eine Vielzahl von nachgefragten und spannenden Qualifizierungen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Umschulungen und beruflichen Fortbildungen im gewerblich-handwerklichen Bereich finden nach erfolgreichem Abschluss in der Regel sofort eine Arbeit.“

 

Fachkräfte über betriebliche Umschulung finden

Auch für die Arbeitgeber bieten Agentur und Jobcenter wichtige Unterstützung zur Fachkräftesicherung. Dr. Götz von Einem: „Der gemeinsame Arbeitgeberservice von Agentur für Arbeit und Jobcenter nimmt unter der kostenlosen Hotline 0800 4 5555 20 neben offenen Arbeitsplätzen auch betriebliche Umschulungsplätze entgegen, gerne auch Umschulungsplätze in Teilzeit. Wir wissen, dass viele Alleinerziehende eine Aus- oder Umschulung beginnen wollen. Mit dem Teilzeitmodell bieten sich den Arbeitgebern ein großes Potenzial an motivierten und engagierten neuen Fachkräften, die später genau in den eigenen Betrieb passen.“ Bei Bedarf können über die Hotline direkt Fragen zur Umsetzung geklärt werden.

 

Kontakt: Interessierte Bewerberinnen und Bewerber richten ihre Fragen an die Hotline 0800 4 5555 00.

 

Qualifizierung von Beschäftigten

Weniger bekannt ist die Möglichkeit für Betriebe, beschäftigte Mitarbeiter mit Unterstützung der Arbeitsagentur zu qualifizieren. Arbeitgeber können z.B. über das Förderprogramm WeGebAU geringqualifizierte Mitarbeitende fortbilden lassen. Im Fokus dieses Programms stehen ungelernte Beschäftigte und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Die Förderung soll eine Anschubfinanzierung für die Weiterbildung darstellen. Entsprechend wird ein Teil der Kosten übernommen. Ebenfalls an Betriebe richtet sich die Qualifizierungsberatung, ein systematischer Check der Personalsituation z.B. hinsichtlich demografischer Aspekte mit anschließender Analyse der Handlungsbedarfe.

 

Kunden des Jobcenters Bremen wenden sich über die Zentrale Rufnummer des Jobcenters (0421 5660 0) an die zuständigen Arbeitsvermittler:

 

Kunden des Jobcenters Bremerhaven wenden sich über die Service-Zentrale des Jobcenters (0471- 1428333) an die zuständigen Arbeitsvermittler.

 

Kontakt für Arbeitnehmer zur Weiterbildungsberatung der Agentur für Arbeit: Tel.: 0800 4 5555 00 (kostenfrei, Stichwort: „Weiterbildungsberatung“)

  • oder Gesprächswunsch per Mail:

Bremen-Bremerhaven.130-Weiterbildungsberatung@arbeitsagentur.de

 

Kontakt zum Arbeitgeber-Service: Tel. 0800 4 5555 20

 

Internet: https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Weiterbildung/index.htm

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Qualifikation ist Gold wert!
25.05.2016 Mosaiken für das Jobcenter
(Presseinformation Nr. 4)

Am Mittwoch, den 25. Mai 2016 war ihr großer Tag. 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Förderzentrums Ost bei dem Träger TERTIA enthüllten in einer kleinen Zeremonie selbstgestaltete Mosaike in den Wartezonen der Jobcenter Geschäftsstelle in der Kurfürstenallee.

Aus Fliesenresten sind wunderbare Mosaiken entstanden, mit den Buchstaben A bis G für die einzelnen Wartezonen. Mehrere Tage Arbeit stecken in den 70x40 cm großen Kunstwerken. Entstanden sind sie unter Anleitung der Sozialpädagogin Annett Willer. Als Untergrund wurden Sperrholzplatten verwendet, umrandet werden die Mosaike von lackierten Holzleisten die in Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum West der TERTIA entstanden sind.

Für die Künstlerinnen und Künstler sind die Mosaiken Bestätigung und Erfolgserlebnis. „Ich hatte hier die Möglichkeit etwas Neues auszuprobieren. Was mir anfangs schwierig vorkam, konnte ich unter der Anleitung von Frau Willer gut umsetzen. Wir haben sogar ein zweites Projekt mit der Mosaiktechnik gemacht“, erklärt ein Teilnehmer.

„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können stolz auf das sein, was sie geschaffen haben. Und für alle Kundinnen und Kunden wird das Gebäude ein bisschen schöner. Für uns als Jobcenter ist es wichtig, dass unsere Kundinnen und Kunden sich im Jobcenter wohlfühlen, dass sie das Gefühl haben, dass ihnen hier geholfen wird und sie Unterstützung bei Ihrer Bemühung um Arbeitsaufnahme bekommen“, verdeutlicht Anja Fricke, Geschäftsstellenleitung in der Kurfürstenallee, den Hintergrund der Kooperation mit dem Förderzentrum.

Thomas Müller, Projekt-Koordinator im TERTIA Förderzentrum Ost, sieht das genauso: „Es ist mir eine große Freude, die Mosaiken jetzt hier ihrem Bestimmungsort zu übergeben. Ich bin stolz auf die Ergebnisse, die in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter entstanden sind.“

Das TERTIA Förderzentrum Ost wird durch das Jobcenter Bremen und den Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen finanziert. Zusätzlich wird das Förderzentrum durch den Europäischen Sozialfonds im Lande Bremen (ESF) gefördert.

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PI_04_16_Presseinformation_Mosaik_Ost_II.pdf
14.03.2016 40 Flüchtlinge starten Brückenpraktikum im Mercedes-Benz Werk in Bremen
(Presseinformation Nr. 3)

Bremen/Stuttgart - Am 7. März beginnen 40 Flüchtlinge und Asylbewerber ein sogenanntes Brückenpraktikum im Mercedes-Benz Werk in Bremen. Die Teilnehmer wurden von der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Bremen ausgewählt. Sie stammen aus Syrien, Ägypten, Eritrea, Irak, Iran und Somalia und sind zwischen 21 und 59 Jahre alt. Neben einem praktischen Teil in der Fahrzeugmontage und in der Logistik besuchen die Praktikanten täglich einen Deutschkurs. Ziel ist, die Teilnehmer nach dem Brückenpraktikum an Unternehmen, Zeitarbeitsfirmen oder in eine Berufsausbildung zu vermitteln.

Peter Theurer, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Bremen, sagt: „Als größter Arbeitgeber der Region übernehmen wir soziale Verantwortung und leisten mit dem Brückenpraktikum einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen. Unser Ziel ist es, die Flüchtlinge für den deutschen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Wir können dabei auf die Unterstützung und die interkulturellen Kompetenzen unserer Mannschaft bauen. Das Miteinander verschiedener Nationalitäten ist bei uns im Werk Alltag."

Michael Peters, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Bremen: „Die Integration von Flüchtlingen fordert vollen Einsatz von uns allen und wir sind stolz, dass Daimler hier Verantwortung übernimmt. Unser Brückenpraktikum für Flüchtlinge und Asylbewerber und die begleitenden Deutschkurse erleichtern den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt. Das Ganze wird auch von der großen Hilfsbereitschaft unserer Belegschaft getragen. Viele Kolleginnen und Kollegen engagieren sich, etwa durch die Übernahme von Patenschaften, und unterstützen so die Teilnehmer des Brückenpraktikums."

Rund 300 Brückenpraktikanten allein im ersten Halbjahr

Die ersten sechs Wochen des Brückenpraktikums finanzieren die Agentur für Arbeit und das Jobcenter Bremen. In den übrigen Wochen vergütet Daimler die Arbeitszeit auf Basis des Mindestlohngesetzes. Dreieinhalb Stunden pro Werktag arbeiten die Teilnehmer im praktischen Teil, in jeweils dreieinhalb weiteren Stunden lernen sie Deutsch. Die Finanzierung der Deutschkurse übernimmt Daimler für die komplette Dauer der Brückenpraktika.

Dr. Götz von Einem, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven: „Das Brückenpraktikum bei Daimler ist ein nachahmenswertes Beispiel zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Ein Projekt, bei dem alle Beteiligten profitieren: Flüchtlinge erhalten eine erste Perspektive. Daimler zeigt in hohem Maß soziale Verantwortung." Helmut Westkamp, Geschäftsführer des Jobcenters Bremen, fügt hinzu: „Es ist wichtig, dass die Flüchtlinge schnell in die Gesellschaft integriert werden. Am besten funktioniert das über Arbeit und Beschäftigung. Die Zusammenarbeit von Jobcenter und Agentur für Arbeit auf der einen Seite und der Daimler AG auf der anderen Seite läuft vorbildlich."

Daimler hatte im November 2015 in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, den zuständigen Jobcentern und den Arbeitnehmervertretern das erste Brückenpraktikum mit 40 Teilnehmern in Stuttgart gestartet. In den nächsten Wochen und Monaten werden nach diesem Muster zusätzliche Brückenpraktika an weiteren Standorten beginnen. Insgesamt werden im ersten Halbjahr 2016 rund 300 Flüchtlinge ein Brückenpraktikum in technischen Funktionen bei Daimler wahrnehmen können. In Abstimmung sind zudem Brückenpraktika für kaufmännische Funktionen. Für das zweite Halbjahr sind weitere Brückenpraktika in Planung. Darüber hinaus stellt Daimler 50 zusätzliche Ausbildungsplätze für Flüchtlinge zur Verfügung. Diese Plätze kommen zu den üblichen Kontingenten an Ausbildungsplätzen hinzu.

Unternehmen treibt weitere Hilfsaktionen voran

Neben der beruflichen Integration engagiert sich Daimler auch bei der sozialen Integration der Flüchtlinge und unterstützt zahlreiche Hilfsaktionen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Bandbreite der beschlossenen bundesweiten Hilfsaktionen reicht von der Finanzierung weiterer Deutschkurse bis zur Unterstützung bei Renovierungen von Flüchtlingsunterkünften. Zudem stellt das Unternehmen Hilfsorganisationen eine sogenannte „Helferflotte" aus Mercedes-Benz Fahrzeugen zur Verfügung.

Daimler ist bereits seit längerem in der Flüchtlingshilfe aktiv. Seit 2013 hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit „Luftfahrt ohne Grenzen e.V." bislang vier Hilfskonvois für syrische Flüchtlingslager in die Türkei und zwei Hilfsflüge in den Nordirak geschickt. Der jüngste Hilfskonvoi wurde im Februar zur Nothilfe der SOS-Kinderdörfer für Flüchtlinge in Serbien und Mazedonien entsendet. Der Stadt Stuttgart stellt Daimler für die nächsten drei Jahre jeweils 100.000 Euro für einen Welcome-Fonds zur Verfügung. Mit weiteren 100.000 Euro unterstützt Daimler die Bürgerstiftung Sindelfingen, diese Summe fließt unter anderem in Projekte zur Integration neu ankommender Flüchtlinge.

Im September 2015 spendete das Unternehmen eine Million Euro an den Verein „Bild hilft e.V. - Ein Herz für Kinder". Jeder Cent dieser Spende fließt direkt in Hilfsprojekte für Flüchtlingskinder. Zudem hatte Daimler zwecks Flüchtlingsnothilfe zur Spende an das Deutsche Rote Kreuz aufgerufen. Der von den Beschäftigten gespendete Betrag wurde vom Unternehmen auf mehr als 600.000 Euro verdoppelt.

Daimler ist in nahezu allen Ländern der Welt aktiv. Internationalität und das respektvolle Miteinander verschiedener Nationalitäten sind seit Jahrzehnten gelebter Alltag. Allein in Deutschland arbeiten Menschen rund 140 verschiedener Nationalitäten bei Daimler.

Über das Mercedes-Benz Werk Bremen

Mit mehr als 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Mercedes-Benz Werk Bremen größter privater Arbeitgeber in der Region. Aktuell werden am Standort acht Modelle produziert: Die Limousine, das T-Modell und das Coupé der C-Klasse, das Coupé und Cabriolet der E-Klasse, der Geländewagen GLC sowie die beiden Roadster SLK und SL. 2016 erhält das Werk zusätzlich zwei neue Modelle, darunter das C-Klasse Cabriolet. Im Jahr 2015 wurde das Werk als „Fabrik des Jahres" in der Kategorie Großserienfertigung ausgezeichnet. Als Kompetenzzentrum für die C-Klasse lenkt das Werk Bremen die weltweite Produktion der volumenstärksten Baureihe von Mercedes-Benz in den Auslandswerken Tuscaloosa/USA, Peking/China und East London/Südafrika. Auch die Produktion des neuen GLC wird von Bremen als Hauptproduktionsstandort gesteuert.

Ansprechpartner:

Oliver Wihofszki, +49 711 17 – 40650, oliver.wihofszki@daimler.com

Catharina Blatt, +49 711 17 – 40217, catharina.blatt@daimler.com

Jörg Nowag, +49 421 178 2544, joerg.nowag@arbeitsagentur.de

Christian Ludwig, +49 421 178, christian.ludwig@jobcenter-ge.de

 

Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar:

www.media.daimler.com und www.daimler.com

 

Daimler im Überblick

Die Daimler AG ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet Finanzierung, Leasing, Flottenmanagement, Versicherungen, Geldanlagen und Kreditkarten sowie innovative Mobilitätsdienstleistungen an. Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die faszinieren und begeistern. Daimler investiert konsequent in die Entwicklung alternativer Antriebe – von Hybridfahrzeugen bis zu reinen Elektrofahrzeugen mit Batterie oder Brennstoffzelle – um langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Darüber hinaus treibt das Unternehmen das unfallfreie Fahren und die intelligente Vernetzung bis hin zum autonomen Fahren mit Nachdruck voran. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Zum Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Premium-Automobilmarke der Welt, sowie Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach, die Marken smart, Freightliner, Western Star, BharatBenz, FUSO, Setra und Thomas Built Buses und die Marken von Daimler Financial Services: Mercedes-Benz Bank, Mercedes-Benz Financial, Daimler Truck Financial, moovel und car2go. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2014 setzte der Konzern mit insgesamt 279.972 Mitarbeitern mehr als 2,5 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 129,9 Mrd. €, das EBIT betrug 10,8 Mrd. €.

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20160302_PI_Brueckenpraktika_Bremen.pdf
12.02.2016 Neue Chancen im Beruf
(Presseinformation Nr. 2)

(Bremen.) Mehr als 28.000 Bremerinnen und Bremer suchten im vergangenen Monat einen Arbeitsplatz. Gleichzeitig beklagen Unternehmen immer wieder einen Mangel an Fachkräften. Fast 4500 Stellen blieben beispielsweise im Januar in Bremen-Stadt unbesetzt. Wie Betriebe und Arbeitssuchende dauerhaft usammenfinden können, ist das Thema der Veranstaltung »Menschen für Arbeitsplätze qualifizieren und Lücken im Unternehmen schließen«. Auf Einladung von Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, des Jobcenters Bremen und der Bremer Straßenbahn AG diskutieren Geschäftsführende, Vorstände und Personalleitungen dort über die Möglichkeiten und Perspektiven für lokale Unternehmen sowie für Arbeitssuchende.

Dass die Veranstaltung im Hause der BSAG stattfindet, ist dabei kein Zufall. Für den Verkehrsbetrieb ist die Integration von Menschen mit erschwerten Einstiegsbedingungen auf den Arbeitsmarkt längst Alltag. Bereits seit dem Jahr 2007 kooperiert das Unternehmen erfolgreich mit dem Jobcenter Bremen. Dabei bietet die BSAG Arbeitssuchenden eine Chance zur Qualifizierung und zum (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben an.

Das Jobcenter Bremen sorgt seinerseits mit seiner Vermittlungserfahrung für die passgenaue Auswahl von geeigneten und motivierten Bewerberinnen und Bewerbern. Dabei werden Frauen und Männer gleichermaßen berücksichtigt, ebenso wie Menschen mit Migrationshintergrund und ältere Arbeitssuchende.

Grundlage der Qualifizierung ist ein individuelles und umfassendes Ausbildungs- und Betreuungskonzept durch das firmeneigene Fachpersonal. Die Arbeit selbst findet in einem Praxis- und berufsnahes Aufgabenfeld statt. Erklärtes Ziel der Qualifizierung ist die dauerhafte Übernahme in die BSAG.

Wie erfolgreich das Konzept funktioniert, zeigen die Zahlen. Bis heute haben viele der rund 200 Teilnehmenden im Anschluss an die Qualifizierungsmaßnahmen einen festen Arbeitsplatz bei der BSAG gefunden. Bei der Fahrdienstausbildung für Langzeitarbeitslose wurden beispielsweise in zwölf Maßnahmen bisher 71 Frauen und 109 Männer geschult, darunter 98 Menschen mit Migrationshintergrund. Von den 180 Teilnehmenden des neunmonatigen Kurses sind heute 100 in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, 50 weitere sind befristetet beschäftigt. In einem anderen Projekt wurden 20 ältere Arbeitslose zu Fahrgastbegleitenden ausgebildet. Zehn von ihnen sind noch heute im Unternehmen.

Für Bürgermeister Dr. Carsten Sieling  ist die Kooperation zwischen dem Jobcenter Bremen und Bremer Straßenbahn AG eine Erfolgsgeschichte, die Nachahmer verdient. »Wenn wir in der Stadt mehr als 28.000 Arbeitslose haben und gleichzeitig fast 4500 Stellen unbesetzt sind ist es unsere Aufgabe, mehr Bremerinnen und Bremer in Arbeit und Qualifizierung zu bringen. Die Menschen brauchen eine berufliche Perspektive und der Standort Bremen mit seinen zahlreichen Betrieben qualifiziertes Personal. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Jobcenter Bremen und der BSAG kann da ein Vorbild sein. Wenn es gelingt, die Lücken in den Unternehmen mit motivierten und ausgebildeten Arbeitssuchenden zu schließen, gewinnen alle Beteiligten. «

»Die Erfahrungen mit der Integration von Langzeitarbeitslosen und älteren Beschäftigten ist überwiegend positiv. Allerdings bedarf es für den Erfolg eines durchdachten, praxisnahen Konzeptes«, bilanziert Michael Hünig (Vorstand und Arbeitsdirektor der BSAG). »Wir qualifizieren die Menschen aber nicht nur für die Arbeit in unserem eigenen Unternehmen. So erwerben zum Beispiel die Teilnehmenden in der Fahrdienstausbildung auch die Fahrerlaubnis der Klasse D für den Bus und können sich damit bei jedem Verkehrsbetrieb bewerben. Als kommunales Unternehmen mit fast 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir uns unserer Verantwortung für die Stadt und ihrer Menschen bewusst. Diese Verantwortung bedeutet für uns nicht nur, unsere Fahrgäste sicher und zuverlässig zu befördern. Sie bedeutet auch, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und Menschen mit erschwerten Einstiegsbedingungen einen Weg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.«

Helmut Westkamp, Geschäftsführer des Jobcenters Bremen, unterstreicht die Unterstützung seines Hauses für Unternehmen bei der Suche nach geeignetem und motiviertem Personal. »Die Unternehmen wissen selber am besten, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können müssen. Das Jobcenter hat die Bewerberinnen und Bewerber und kann dafür sorgen, dass sie die notwendige Qualifikation erwerben. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Arbeitssuchenden aus Bremen, Frankfurt, Syrien oder aus dem Senegal kommen. Wir grenzen niemanden aus. Die Qualifizierungsmaßnahmen des Jobcenters stehen prinzipiell allen Kundinnen und Kunden offen. Mein Appell: Auch langzeitarbeitslose Menschen sollen dabei immer berücksichtigt werden. Eine verlässliche Zusammenarbeit der Arbeitgeber mit dem Jobcenter ist die Garantie für eine erfolgreiche Personalrekrutierung. «

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Neue Chancen im Beruf